Arganöl

Woman in SpaDie Arganie – der Baum und seine Nutzung

Der Arganbaum ist einer der ältesten Bäume der Welt. Die geographische Verteilung der lichten Arganwälder ist auf ein kleines Gebiet beschränkt. Es erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung von Essaouira bis Tiznit und in West-Ost-Richtung von Agadir bis El Feit, wo der Anti-Atlas in den Hohen Atlas übergeht. Der Arganbaum hält die Wüste auf, spendet Schatten, liefert Brennholz, seine Blätter dienen als Futter für die Ziegen und seine Früchte enthalten das Öl, das vielen Krankheiten entgegen wirkt. Mit modernen Analysemethoden sind Wissenschaftler in den letzten Jahren den wertvollen Inhaltsstoffen auf die Spur gekommen und können mit klaren Worten erklären, was das Öl bewirkt.

Das Arganöl

Arganöl wird aus der Frucht des Arganbaums hergestellt. Da der Arganbaum sehr empfindlich ist, dürfen die Früchte nicht abgepflückt oder wie bei Mandelbäumen abgeschlagen werden. Die Herstellung von Arganöl ist reine Handarbeit: Der äußere Mantel der Frucht wird mit einem Stein abgeschlagen, anschließend muss der Kern ebenfalls per Hand mit einem Stein geöffnet werden. Diese Arbeit erfordert viel Geschick und Übung, da der Kern ca. 16 x härter ist als eine Haselnuss. Die innere Frucht, die „Mandel“, wird nun in einer Handmühle gemahlen (für das kosmetische Arganöl) oder zuerst geröstet und anschließend ebenfalls per Hand gemahlen (für Speiseöl).

Interview mit Geschäftsführerin Claudia Quack von SAFRAN Gewürzbasar

WuP: Was ist das besondere an Arganöl?

Frau Quack: Arganöl ist eine Kostbarkeit aus dem Südwesten Marokkos. Das leichte Röstaroma verleiht dem Arganöl einen leicht nussigen Geschmack und in der Küche benutzt man Arganöl meist zu Salaten. Aber auch im Bereich Kosmetik ist Arganöl sehr wertvoll. Man kann das reine Öl auf die Haut auftragen. Weiterhin gibt es viele Produkte, die auf der Basis von Arganöl hergestellt werden: Cremes, Lotionen, Seifen oder Shampoos.

WuP: Warum ist Arganöl so teuer?

Frau Quack: Der Arganbaum ist nicht ergiebig. Pro Baum können nur ca. 30 kg pro Jahr geerntet werden und diese 30 kg ergeben 1 Liter Arganöl. Außerdem ist die Gewinnung von Arganöl ist sehr zeitintensiv, da fast alle Arbeitsschritte per Handarbeit erfolgen. Der Arbeitsaufwand pro Liter liegt bei ca. 10-15 Stunden. Und da die Arganölbäume nur in einer begrenzten Region im Südwesten Marokkos wachsen, ist die Ernte begrenzt

WuP: Wie wirkt Argonöl?

Frau Quack: Was den Berberstämmen schon seit jeher als Lebenselixier dient, was Schönheit bewahrt und Gesundheit erhält, ist mittlerweile auch für Menschen außerhalb Marokkos interessant geworden. Neueste wissenschaftliche Studien beweisen, dass das kostbare Öl den Cholesterinspiegel senkt, Arteriosklerose vorbeugt und rheumatische Erkrankungen lindert. Es stärkt das Immunsystem und kann auch so vor Krebserkrankungen schützen. Arganöl ist: Antioxidativ, Desinfizierend, Feuchtigkeitsspendend, Pilztötend, Durchblutungsfördernd, Zellverjüngend, Abwehrstärkend (Anti-Stress-Mittel)

WuP: Gibt es Qualitätsunterschiede beim Arganöl?

Frau Quack: Es liegt in der Natur der Sache, dass das hochwertige Arganöl aufgrund der Handarbeit recht teuer sein muss. Leider werden Arganöle oft mit anderen Zutaten gestreckt und man sollte darauf achten, nur geprüfte Öle zu kaufen. Billige Arganöle können nie Originalprodukte in ursprünglicher Konzentration sein.

WuP: Wie sieht ihr Sortiment an Arganöl aus?

Frau Quack: Ich führe geröstetes Arganöl für die Küche in 100ml und 250ml Flaschen sowie ungeröstetes Arganöl für die Kosmetik in verschiedenen Größen.

WuP: Vielen Dank für das Gespräch.

Quelle: openPR

geschrieben von: sascha am: 21.11.2013
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