Die gesundheitlichen Gefahren der kalten Jahreszeit aus Sicht der Chinesischen Medizin

m11410254_mViele Menschen mit chronischen Erkrankungen klagen im Winter über eine Verschlechterung ihres Zustands. Dafür gibt es aus westlicher Sicht eigentlich keine Erklärung, aus Sicht der Chinesischen Medizin allerdings schon. Chinesische Heilpflanzen können entsprechende Immunmuster ansprechen und den Körper zu einer oftmals verspäteten Auseinandersetzung mit dem Infekt auffordern.

Gerade im Winter kommen viele Patienten mit Kälte-abhängigen Erkrankungen in die Klinik Silima für Chinesische und Innere Medizin. Dr. med. Fritz Friedl, Chefarzt und Gründer, weiß aus Erfahrung: „Kälte ist ein pathogener Reiz, der Kommunikationsvorgänge im Körper blockiert. Beispielsweise wird die Präsenz der Abwehrmechanismen behindert, weshalb in der kalten Jahreszeit mehr Infekterkrankungen auftreten als im Sommer. Mobilisiert der Organismus jedoch seine immunologischen Fähigkeiten durch Fieber, Bereitschaft zur Auseinandersetzung und Sekretion, so kann er die Kälte-Störung überwinden und seinem Immunsystem eine positive Lernerfahrung vermitteln. Wird diese Auseinandersetzung unterdrückt oder nicht bewältigt, so kann es zu einer dauerhaften Störung des Immunsystems kommen, was viel schlimmer ist als eine akute, krisenhafte Infekterkrankung.“

Wer generell im Winter zu wiederkehrenden Erkrankungen neigt, der hat meist in vergangenen Jahren Altlasten erworben, d. h. Krankheitsauseinandersetzungen nicht erfolgreich abgeschlossen. Durch den Kältereiz werden diejenigen Störungen des Immunsystems provoziert, die ursprünglich in der kalten Jahreszeit entstanden sind: Das sind beispielsweise Blasenentzündungen, Entzündungen der Bronchien oder der Lungen, aber auch Gelenksprobleme.

Wird das Immunsystem häufig in gleicher Weise gereizt, so entstehen jedoch im Laufe von Jahren Folgeerkrankungen, die das ursprüngliche Muster nur noch in veränderter Form zeigen. Hierzu gehören Gelenkschmerzen, Bandscheibenvorfälle, Migräneanfälle oder Depressionen. Die Betroffenen nehmen in der Regel ihre Wetterfühligkeit wahr, würden aber diese nicht mit früheren Vorerkrankungen in Verbindung bringen. Bei seiner Therapie berücksichtigt Dr. Friedl diesen inhaltlichen Zusammenhang: „Die Chinesische Medizin therapiert die chronifizierende Erkrankung an der Wurzel durch eine Form der Re-Aktualisierung: mit Hilfe von individuellen Heilpflanzenrezepturen lässt sich das betreffende Immunmuster ansprechen und der Organismus zu einer verspäteten Auseinandersetzung zwingen.“

Schreitet die Chronifizierung hingegen fort, weil keine wirkungsvolle Therapie gewählt wird, so entstehen schließlich „Autoimmunerkrankungen“, also Krankheiten, bei denen das Immunsystem seine Orientierung verloren und selber zum Problem geworden ist. Das sind beispielsweise rheumatische Erkrankungen, Asthma bronchiale, Schmerzsyndrome wie das Fibromyalgiesyndrom, Lupus Erythematodes oder Multiple Sklerose. In diesen Fällen kann Kälte immer noch Auslöser eines Krankheitsschubes sein: An der Stelle, an der eigentlich ein infekthaftes Aufbäumen passieren müsste, lässt das Immunsystem die Erkrankung passieren in Organbereiche, die normalerweise von entzündlichen Erkrankungen verschont bleiben.

„Für alle mit Kälte-abhängigen Krankheiten gibt es allerdings eine gute Nachricht: Kältekrankheiten treten im Winter verstärkt auf, lassen sich aber in dieser Zeit besonders gut behandeln. Die Chinesen sagen: Jede Krankheit sollte in der Jahreszeit behandelt werden, in der sie dem Charakter nach entstanden ist. In diesem Sinne: Carpe diem“, rät Dr. Friedl seinen Patienten.

Quelle: openPR

geschrieben von: sascha am: 23.01.2013
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Kommentare

Verstehe ich es richtig, dass man dann auch bei späteren Krankheiten immer die Wurzelkranheit behandeln muss?

Ich denke mal ja. Ansonsten behandelt man ja nur die Symptome und Nebenwirkungen ohne das eigentliche Übel zu beseitigen.

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