Drei Wege klug zu handeln

man sunrise meditatiionIn einem alten chinesischem Sprichwort heißt es: „Es gibt drei Wege klug zu handeln: 1. Durch Nachahmen. Das ist der leichteste. 2. Durch Lernen. Das ist der längste. 3. Durch Erfahrung. Das ist der bitterste und zugleich der beste.“

Durch Nachahmen zu lernen ist wirklich der einfachste Weg. Bezogen auf den Kampfsport bedeutet dies, dass man möglicherweise intuitiv eine Bewegung richtig nachahmt. Das ist soweit ganz gut. Wichtiger aber ist es zu wissen, warum eine Bewegung auf eine bestimmte Weise ausgeführt wird. Das richtige Kopieren führt nicht zu eigener Erkenntnis und bedeutet somit noch längst kein Verständnis. Verständnis aber ist wichtig, denn erst dieses ermöglicht ein tiefes Verinnerlichen.

Durch Lernen kann man sich Verständnis erwerben. Der Lernprozess ist häufig eine langwieriger und mühevoller Prozess. Immer wieder muss man bestimmte Bewegungen ausführen. Immer wieder muss man bestimmte Bewegungen wiederholen. Immer wieder greift der Trainer korrigierend ein. Manchmal fehlt die Einsicht, eine Bewegung ein ganz klein wenig anders auszuführen. Manchmal fehlt auch einfach der Wille die zig- tausendste Wiederholung einer Übung auszuführen, nur weil der Trainer noch immer etwas auszusetzen hat.

Aus eigener Erfahrung heraus klug und richtig zu handeln ist in der Tat der bitterste Weg. Denn dies bedeutet nicht nur, dass man selbst nach einem Weg gesucht hat, sondern, dass dieser Weg auch immer wieder von Misserfolgen und Enttäuschungen geprägt war.

Doch dieser Weg hat auch sein Gutes. Jede aus eigener Erfahrung selbst gewonnene Erkenntnis brennt quasi sich in das Gedächtnis ein. Man lernt aus den Fehlern der Vergangenheit. Insofern sind Fehler wichtige Hilfen im Lernprozess und müssen grundsätzlich auch als wichtige Stützen für den Fortschritt verstanden und zugelassen werden.

Niemandem sollte die Möglichkeit genommen werden, aus Fehlern zu lernen indem man einfach die Möglichkeit Fehler zu begehen von vornherein ausschaltet. Ein guter Trainer wird aber durch einen geschickten Trainingsaufbau die Möglichkeit Fehler zu machen auf ein notwendiges Mindestmaß reduzieren.

Der leichte Weg ist meist kein guter Weg. Man sollte vielmehr immer den schweren Weg wählen, denn wer die Bitternis des Weges kennt, weiß die Süße des am Ende des Wegs stehenden Erfolgs um so mehr zu schätzen. Wer den schweren Weg gegangen ist wird normalerweise auch nie verächtlich auf andere herabblicken, nur weil diese auf ihrem Weg Schwierigkeiten begegnen. Sie wissen selbst um die Schwierigkeiten die sich auftun und können damit das Verständnis aufbringen, das jenen einfach fehlt, die den leichten Weg gegangen sind.

geschrieben von: sascha am: 17.07.2013
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