Grillen Spezial – Rezepte & Tipps

Grillen - barbecue 88Feuer und Flamme? Wollen Sie endlich vom Gemüse übers Fleisch bis hin zum Dessert einfach alles der Glut übergeben? Und dazu selbst gemachtes Ketchup und knackige Salate genießen? Sehr gut. Wir starten mit den ersten praktischen Grilltipps vom Profi!

Marinaden aus Bratcrème haben den Vorteil, dass sie hoch erhitzbar sind. Zusammen mit Gewürzen machen sie das Fleisch butterzart. Grundregel für saftiges Geflügel, Kotelettes, Hamburger & Co. ist: Grillgut immer eine Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen. Es soll Zimmertemperatur haben, damit es nicht zäh wird. Grillrost sehr heiß werden lassen. Nehmen Sie sich Zeit. Warten Sie, bis die Kohle schön weiß ist. Große Stücke immer nahe der Glut kurz anbraten. Grillstücke nie mit einer Gabel anstechen.

Warum marinieren?

Marinaden aus Bratcrème und Gewürzen machen das Fleisch butterzart. Das funktioniert am besten, wenn das Grillgut möglichst lange darin baden kann. Acht Stunden sind perfekt. Salz kommt in der Regel nicht in die Marinade, da es dem Grillgut seinen eigenen Saft entzieht. Es wird trocken. Gemüse und Pilze vor dem Grillen mit Bratbutter bestreichen, das verstärkt den Eigengeschmack. Eingelegt bleibt Fleisch im Kühlschrank gut zwei bis drei Tage frisch.

Wo Grillgut kaufen?

Grundsätzlich empfehle ich, das Grillgut bei einem Metzger seines Vertrauens zu kaufen, wo man die Herkunft des Fleisches bis zum Hof zurückverfolgen kann. Ich setze auf Schweizer Urprodukte und Qualitätsware aus der Region, auch bei den Zutaten.

Würzen?

Die nötige Würze erhält das Grillgut durch die Marinade. Ich verwende dafür Rapsöl und frische Kräuter als Basis und füge je nach Fleischsorte z.B. Whisky, Honig oder Sesam hinzu.

Marinade einziehen lassen?

Damit die Marinade richtig einwirkt, mariniere ich die Fleischstücke einen Tag im Voraus und stelle sie über Nacht in den Kühlschrank. 1 Stunde vor dem Grillen nehme ich sie wieder heraus.

Welcher Grill?

Die Gretchenfrage – Holzkohle-, Gas- oder Elektrogrill – ist in punkto Qualität des Endprodukts unerheblich. Auch auf einem Elektrogrill kann man herrlich grillen. Wichtig ist eine sorgfältige Evaluation der Bedürfnisse. Einer, der aus Prinzip nur Würste grillt, braucht kein geschlossenes Grillsystem.

Welche Kohle?

Beim Holzkohlegrill nie zu kleine Kohle verwenden. Je kleiner die Stücke, desto schlechter kann die Luft dazwischen zirkulieren. Außerdem sollte man immer die Zuluftklappen des Kugelgrills öffnen, bevor man die Kohle einfüllt.

Anzündhilfe?

Zum Anzünden von Holzkohle verwende ich Geschmacks neutrale Sicherheits-Brennpasten. Die Kohle damit einspritzen und nach fünf Minuten anzünden. Bevor man das Grillgut auf den Rost legt, weitere 20 Minuten warten, bis die Paste komplett verbrannt ist.

Temperaturen?

Das Fleisch ist perfekt, wenn die Endkerntemperatur, d.h. der Garpunkt, erreicht ist. Dafür braucht man einen Fleischthermometer. Bei einem Entrecôte liegt der Garpunkt bei 56°C, ein Roastbeef benötigt 53°C, ein Kalbsschulterbraten 74°C, der Schweinenacken 76°C, die Spareribs 85°C und das Lammgigot 58°C.

Geschmack durch Holzssplitter?

Wer den richtigen Barbequegeschmack haben will, gibt der Glut kleine Holzsplitter bei. Ich bevorzuge Fruchtholz aus Apfel- oder Kirschbaum und vom Whisky-Fass. Die Splitter in eine Alufolie packen, zwei Löcher hineinstechen und das Ganze über die Glut geben.

Die Rauchnote?

Eine typische Rauchnote erhält das Fleisch, wenn es, nachdem es die optimale Kerntemperatur erreicht hat, einmal kurz über der Glut gewendet wird.

Das Dilemma mit den Rauchzeichen

Aufsteigender Rauch und der klassische Duft nach Verbranntem sorgen nicht dafür, dass Fleisch oder Bratwurst so richtig echt gegrillt schmecken. Wenn Marinade oder Fett in die Glut tropft, wird so mancher Gartengrill sogar zum Flammenwerfer. Das schöne Stück verbrennt, der Rauch setzt sich außerdem darauf ab. Kohle und Rauch enthalten krebserregende Stoffe.

Darum:
Mindestens 10cm Abstand zwischen Hitze (Glut) und Rost
Direkt auf dem Rost grillen: marinierte Stücke vorher abtupfen

Bei Gasgrill: Gussplatte zum Anbraten verwenden
Indirekt grillen (nicht direkt über dem Feuer)

Einkauf – Der Party-Kalkulator

Es ist manchmal schwierig abzuschätzen, wie viel Fleisch, Bier, Brot und Salate es bei einer Grillparty braucht. Mit dem Party-Kalkulator bleiben kaum Reste:

Fleisch: pro Gast ca. 300 Gramm Fleisch oder Würstchen. Sie planen einen reinen Männerabend? Dann besser 450 bis 500 Gramm pro Person.

Salate: pro Person 250 Gramm Kartoffel- oder Pastasalat sowie 150 Gramm frischen Salat bereitstellen.
Brot: für jeden Gast ein Viertel Baguette, Fladenbrot oder 3 Scheiben Brot oder 2 Brötchen.

Wasser: zusätzlich zum Alkohol 1,5 Liter Wasser oder Süßgetränk pro Person.

Alkohol: Ist es sehr warm, geht vor allem Bier schnell weg. Zur Sicherheit pro Gast 1,5 Liter Bier und 0,5 Liter Wein.

Einweggeschirr: doppelte Menge, denn im Laufe des Abends greift man immer noch mal zu und vergisst, wo man seinen Teller und sein Glas abgestellt hat.

Hier offenbart sich eine Vielfalt an Grill Spezialitäten, die ihresgleichen sucht!
40 kreative Rezeptvorschläge, die Lust auf´s Grillen machen, hält das Buch „Grillen Spezial“ aus der Campfire-Reihe für Sie bereit. Die Zubereitung der Gerichte wird sehr detailliert beschrieben und mit ansprechenden Fotos ergänzt. Es handelt sich um ein sehr vollständiges Werk zum Thema Grill-Spezialitäten.

Quelle: openPR

geschrieben von: sascha am: 11.07.2013
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