Im Rausch der Farben und Klänge: Karneval auf Trinidad

l12991671_mAuf Trinidad hat die fünfte Jahreszeit begonnen: Die Einheimischen bereiten sich auf den Karneval vor – die spektakulärste Show des Jahres.

(bb) Seit Jahresbeginn werden auf Trinidad farbenprächtige Kostüme genäht, Steel-Pans gestimmt, Lieder einstudiert und zahlreiche Bands ziehen von Party zu Party. Der Karneval ist das Ereignis des Jahres – üppig und ausgelassen wie sonst kaum irgendwo auf der Welt. Allerorts ertönt Calypso-Musik und Steelbands proben für den großen Musikwettbewerb „Panorama“, der alljährlich am Karnevals-Samstag stattfindet. Der Sonntag und der Rosenmontag stehen ganz im Zeichen des Karnevals, der am Dienstag in der großen Band-Parade mit schillernden Kostümen, phantasievollen Motivwagen und einer Bevölkerung im Vergnügungsrausch seinen Höhepunkt findet. Vier Tage lang wird exzessiv gefeiert, und Besucher können in dieser Zeit aus erster Hand erfahren, was den Karneval von Trinidad zu einer der spektakulärsten Shows der Welt macht.

Landestypisch für Trinidad: Calypso und Steel-Pan

Was im Rheinland die „Bütt“, ist auf Trinidad der Calypso, dessen Texte Alltagsgeschehen, lokale Skandale oder menschliche Unzulänglichkeiten „auf´s Korn“ nehmen und ironisch darstellen. Musikalisch interpretiert werden die Erzählungen mit den typischen, auch hierzulande bekannten Klängen des Nationalinstruments, der Steel-Pan, die pure Lebensfreude und gute Laune vermitteln. Die Steelbands spielen das ganze Jahr über, ersehntes Ziel ist aber das Finale des großen Musikwettbewerbs „Panorama“. Für diesen musikalischen und heroischen Kampf am Karnevals-Samstag, bei dem es um ein möglichst effektvolles Zusammenspiel von Darstellung und Sound geht, laufen ab Jahresbeginn Ausscheidungswettbewerbe.

Trommeln waren schon immer ein fester Bestandteil des Karnevals, für die allerdings 1883 von der britischen Kolonialmacht ein Verbot verhängt wurde. Die Einheimischen wichen zunächst auf afrikanische Schlaginstrumente und „Tamboo Bamboo“ aus, wobei verschieden lange Bambusstöcke gegeneinander oder auf die Straße geschlagen wurden. Später wurden diese zunächst durch große Keksdosen ersetzt, und schon bald traten ausgediente Ölfässer an deren Stelle. Um eine Vielfalt an Tönen zu erreichen, wurden die Enden der Fässer erhitzt und verformt – und damit waren die Steel-Pans erfunden.

Quelle: openPR

geschrieben von: sascha am: 20.02.2017
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