Infektionsgefahr gebannt – antibakterielle Oberflächen

INFEKTIONSGEFAHR….. lauert im Grunde überall. Beim Griff an die Türöffner der S-Bahn oder Bedienen der Fahrkartenautomaten, beim Öffnen der Tür zum Arzt oder Betätigen von Sanitärarmaturen und Schaltern in öffentlichen Gebäuden – eine einfache Berührung reicht hier schon aus und Bakterien werden in Windeseile von Mensch zu Mensch übertragen.

Gerade in Zeiten von Krankenhausskandalen, Schweinegrippe und zunehmender Globalisierung wächst die Gefahr, sich mit krankmachenden Keimen anzustecken. Besonders heimtückisch ist, dass man die Gefahr nicht sieht. Selbst optisch saubere Edelstahlstangen oder der vornehme verchromte Griff bieten Bakterien eine wunderbare Brutstätte. Gerade auf Edelstahl, in Krankenhäusern als „steriles“ Material eingesetzt, überleben Keime bis zu drei Tage. In diesem Zusammenhang hat in letzter Zeit besonders der gefährliche MRSA-Keim, ein antibiotikaresistentes Bakterium, Furore gemacht. Seriöse Schätzungen gehen davon aus, dass der MRSA-Keim allein in Deutschland jedes Jahr für ca. 500.000 und in Europa für ca. 3Mio Infektionen in Krankenhäusern verantwortlich ist, wovon 50.000 mit dem Tod enden.

Moderne antimikrobielle Oberflächenbeschichtungen, welche dauerhaft auf Griffen, Drückern, Schaltern, Gehäusen etc. aufgebracht sind, bieten hier eine clevere Lösung, derartige Übertragungswege wirkungsvoll zu unterbrechen und eine Ansteckungsgefahr drastisch zu minimieren.

Spezielle Additive in hochfesten und gezielt angepassten Beschichtungen machen es möglich. Eingebrachte Komplexe unterschiedlicher Metalle und Metallsalze nutzen hierbei sogenannte oligodynamische Effekte. Das heißt, dass durch emittierte Ionen das Stoffwechselsystem von Bakterien, Viren, Pilzen angegriffen wird und diese primitiven Organismen absterben. Tödlich sind diese Oberflächen unter anderem für die üblicherweise öffentlich auftretenden Bakterien Escherichia coli und Staphylococcus aureus aber auch für multiresistente Mikroorganismen (MRSA). Selbst vor Pilzen und Algen machen diese modernen Beschichtungen nicht halt.

Von immensem Vorteil ist, dass diese Materialien nicht auf chemischen Bioziden basieren und daher physiologisch völlig unbedenklich sind. Die Additive bleiben dauerhaft in der Beschichtung erhalten, greifen nur Mikroorganismen an und sind selbstverständlich für den Menschen vollkommen ungefährlich.

Durch die antimikrobielle Oberfläche werden zunächst Keime daran gehindert, sich überhaupt anzusiedeln. Sollte es dennoch zu Ablagerungen kommen, wird der Energiestoffwechsel der Mikroorganismen derart gestört, dass diese innerhalb kurzer Zeit absterben. Der Mechanismus setzt also unmittelbar nach Kontakt der Mikroorgansimen mit diesen antimikrobiellen Oberflächen ein.

Die moderne Oberflächentechnik macht es heute möglich, diese Effekte in Form von hauchdünnen aber hochfesten Beschichtungen auf nahezu beliebigen Gegenständen und Materialien zu nutzen. Zudem wurden die Bandbreite der Wirksamkeiten und die Geschwindigkeit der Eliminierung dieser ungeliebten Mikroorganismen immens erhöht. Neue antimikrobielle Beschichtungen bekämpfen nicht nur Bakterien, sondern auch Viren, Pilze und sogar Algen. Die Dauer der Wirkung übertrifft locker viele Jahre. Dies gilt aber nur dann, wenn hochwertige Systeme, die auf die individuellen Anforderungen abgestimmt wurden, zum Einsatz kommen. Denn zum einen unterscheiden sich antimikrobielle Beschichtungen visuell nicht von herkömmlichen Beschichtungen und zum anderen lässt der Begriff „antimikrobiell“ noch keinen Rückschluss über die tatsächliche Wirksamkeit, Langlebigkeit und Qualität der Schicht zu.

Diese Oberflächenbeschichtungen können auf nahezu beliebige Materialien z.B. Metalle, verchromte Metalle, Kunststoffe aber auch Naturmaterialien aufgebracht werden. Sie gibt es in transparenter, hochglänzender aber auch matter Form und natürlich in allen erdenklichen Farbgebungen oder sogar in metallic Look. Den Möglichkeiten sind hier fast keine Grenzen gesetzt. Eines haben diese verschiedenen dekorativen Gestaltungsmöglichkeiten aber gemeinsam – sie sind alle antimikrobiell und höchst wirksam. Die Schichten an sich sind hoch abriebfest und weitestgehend chemisch beständig, um auch zusätzlich eingesetzten Desinfektionsmitteln zu widerstehen. Da diese Beschichtungen ihre volle Wirkung und Haltbarkeit bereits durch hauchdünne Überzüge erhalten, sehen verchromte Gegenstände nach wie vor hochwertig und verchromt aus, wenn transparente antimikrobielle Schichten appliziert werden.

Völlig neu ist der grundlegende oligodynamische Effekt nicht. Bereits die alten Griechen und Ägypter oder die Azteken haben um die keimtötende Wirkung bestimmter Metalle gewusst und Kupfer zur Behandlung von Infektionen und Wucherungen verwendet oder aber auch als Behältnis für Trinkwasser, um es zu desinfizieren. Feine Silberfäden werden heute in Wundpflastern verwendet, um die Keime abzuhalten und die Heilung zu beschleunigen. Selbst in Sportkleidung werden Silberfäden verwendet, um Bakterien zu töten, welche durch Zersetzungsprozesse aus geruchsneutralem Schweiß einen unangenehmen Schweißgeruch erzeugen.

Kupfer wird aus diesem Grund verschiedentlich verwendet, um komplette Sanitärarmaturen aus diesem Material zu fertigen und somit antibakteriell auszurüsten. Auch kann Kupfer äußerst haltbar auf beliebige Materialien durch geeignete Beschichtungsverfahren aufgebracht werden. Nichtsdestotrotz wird Kupfer zur Erzielung einer langanhaltenden antibakteriellen Wirksamkeit Nachteile attestiert und daher modernen antimikrobiellen Oberflächenbeschichtungen der Vorzug gegeben.

Kupfer bildet innerhalb recht kurzer Zeit eine Patina, es läuft an. Jeder hat schon an neugebauten Häusern Dachrinnen aus glänzendem Kupfer gesehen. Nach einiger Zeit sehen diese Dachrinnen allerdings nicht mehr glänzend aus, sondern eher bräunlich matt. Im Weiteren sind dann sogar grüne Ablagerungen sichtbar. Nun ist es so, dass der antibakterielle Effekt von Kupfer nur dann auf Bakterien wirken kann, wenn das Kupfer in direktem Kontakt mit diesen Mikroorganismen gebracht wird. Die Patina verhindert dies allerdings wirksam. Vermeidbar wäre die Bildung einer derartigen Patina, wenn anlaufbeständige Legierungen anstatt reinem Kupfer verwendet werden. Messing (Kupfer-Zink-Legierung) oder Bronze (Kupfer-Zinn-Legierungen) wären Beispiele für solche Legierungen. Problematisch ist hierbei allerdings, dass bei solchen Legierungen der Kupferanteil und damit auch deutlich die antibakterielle Wirksamkeit sinkt. Einen vollständigen Anlaufschutz bieten aber auch derartige Legierungen nicht. Zudem spielt noch der ästhetische Gesichtspunkt eine Rolle – kupfer-, messing- oder bronzefarbene Sanitärarmaturen, Schalter, Griffe etc. sind nicht jedermanns Geschmack.

Die modernen antimikrobiellen Beschichtungen werden in transparenter, hochglänzender aber auch matter Form und in allen erdenklichen Farben angeboten.

Einige antimikrobielle Schichtsysteme können neben der antimikrobillen Wirkung zusätzlich noch mit einem easy-to-clean-Effekt ausgestattet werden. Easy-to-clean heißt, dass derartige Beschichtungen auf Gegenständen eine gewisse schmutzabweisende Eigenschaft besitzen und sich sehr einfach reinigen lassen.

Quelle: openPR

geschrieben von: ralphp am: 28.12.2010
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Kategorien: Gesund und Fit
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