Ist Abnehmen bei Stress schwieriger – und wenn ja, wieso?

stress-burnoutEs gibt zwei Arten von Stress: positiver Stress wird als Herausforderung empfunden spornt an, negativer Stress belastet uns und kann langfristig sogar diverse Erkrankungen nach sich ziehen. Was passiert im Körper bei Stress und wieso nehmen gestresste Menschen schlechter ab? Dieser Frage möchte das Fitnessstudio Vitalis Gesundheitszentrum in Düsseldorf in einer offiziellen Studie mit Dr. Maischer von der Lungenfachklinik Hagen und der Sporthochschule Köln konkret nachgehen und herausfinden, welche Auswirkungen die Produktion des sogenannten Stress-Hormons Cortisol im Gehirn auf die Gewichtsreduktion hat.

Unser Organismus kennt nicht „den Stress“, sondern schüttet je nach Art der Belastung unterschiedliche Hormone aus. Positiver, sogenannter Eustress (griechisch „eu“ = gut), entsteht, wenn wir auf etwas hinfiebern, wenn wir eine Herausforderung bewältigen und uns anstrengen, um ein Ziel zu erreichen. Das Gehirn schüttet Adrenalin und Noradrenalin aus, was uns den nötigen Kick gibt. Wir nehmen Eustress nicht als Belastung wahr, weil unser Organismus durch ihn schnell viel Energie zur Verfügung hat. Negativer, sogenannter Dis-Stress (lateinisch „dis“ = „un-“ oder einfach schlecht), kann quälend sein und die Gesundheit nicht nur auf psychischer, sondern auch körperlicher Ebene beeinträchtigen und viele Folgeerkrankungen nach sich ziehen. Zeitdruck, ob selbst auferlegt oder von außen kommend, und anhaltende belastende Situationen sorgen dafür, dass Cortisol ausgeschüttet wird, welches als das Stresshormon schlechthin bekannt ist.

Mittlerweile ist klar, dass eine erhöhte Cortisolproduktion die Einlagerung von Fett am Bauch, sogenanntem Viszeralfett, begünstigt. Gerade dieses steht aber im Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sollte dringend vermieden bzw. abgebaut werden. Desweiteren führt Stress dazu, dass mehr Hunger empfunden wird. Der dahinterstehende Mechanismus ist aber wissenschaftlich noch nicht eindeutig geklärt – wir erkennen bisher nur die Tatsache, wissen aber nicht, warum dies so ist. Die hormonelle Verfassung bei Stress scheint einerseits dazu zu führen, dass mehr Fett eingelagert wird, andererseits ist das Abnehmen extrem erschwert. Gestresste haben mehr Heißhunger und Verlangen nach Süßem. Dr. Maischer, Leiter der Lungenfachklinik Hagen, und die Sporthochschule Köln werden demnächst im Vitalis Gesundheitszentrum Düsseldorf eine Studie zu genau diesem Thema durchführen. Hier trainieren verschiedene Menschen in den unterschiedlichsten Lebenssituationen, und viele haben dasselbe Ziel: abnehmen. Bei den Gestressten gestaltet sich das schwieriger als bei den Entspannten. Warum das so ist, soll in der Studie – unter Anderem – herausgefunden werden.

Was können Übergewichtige tun? Diäten per se sind meist stressig, man fühlt sich unwohl, möchte in kurzer Zeit gewisse Ziele erreichen und setzt sich psychisch unter Druck. Wenn es nicht so klappt, wie geplant, ist der Frust und damit der Stress noch größer. Deshalb gilt als erstes, sich eine Methode zu suchen, bei der Ernährung, Bewegung und Entspannung (!) berücksichtigt sind. Das Team des Vitalis Gesundheitszentrums in Düsseldorf berät nicht nur in Sachen Ernährung, sondern erstellt auch einen individuellen Trainingsplan und gibt wertvolle Entspannungstipps. Kurse wie Yoga oder regelmäßige Besuche im Wellnessbereich nach dem Training sind die perfekte Ergänzung zu einem ganzheitlichen Abnehmprogramm. Außerdem ist es sinnvoll, eine Entspannungstechnik für den Alltag zu erlernen, die sich überall anwenden lässt. Langfristig müssen aber die Stressfaktoren identifiziert und weitestgehend aus dem Leben eliminiert werden, denn sonst verlagert sich der Stress nur.

Quelle: openPR

geschrieben von: sascha am: 21.07.2013
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Kommentare

Gerade jetzt im Sommer versuchen wohl viele schnell abzunehmen, ich hab dazu gerade einen Artikel gelesen, hier mal der Link : http://zum-artikel.net/982/jo-jo-effekt/

Jeder kennt den Jojoeffekt und jeder weiß was im Text steht: „Deshalb gilt als erstes, sich eine Methode zu suchen, bei der Ernährung, Bewegung und Entspannung (!) berücksichtigt sind“. Aber die wenigsten berücksichtigen das. Ein perfekter Tag ist für mich ein langer Arbeitstag mit viel positiven Streß, dann im Anschluß zum Sport und dann in die Sauna mit der Freundin – entspannen. Regelmäßiges Frühstücken/Mittagessen/Abendessen „never changed“. Zum Frühstück Vollkornbrot-süß oder Vollkornmüsli-süß mit frischem Obst. Zu Mittag eine warme Mahlzeit-herzhaft und zum Abendbrot wieder Vollkornbrot-herzhaft. Zwischendurch gibts nichts. Es ist sehr wichtig kein zweites Frühstück oder keine weitere Zwischenmahlzeit zwischen den Hauptmahlzeiten einzuschieben damit der Körper Zeit zum Verdauen hat. Wie soll den der Körper damit klarkommen „zu verdauen“ wenn schon wieder was neues nachgeschoben wird und das alte noch nicht verdaut wurde? Meinem Körper tut das sehr gut, auch, wenn es mit Sicherheit auch andere Ernährungskonzepte gibt.

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