Kaffeegenuss galt zu Unrecht lange als negativer Einfluss auf die Gesundheit

kaffee1Kaffe entziehe dem Körper Wasser, führe vermehrt zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder sogar zu Krebs – das waren viele Jahre lang die Vorurteile. Zu Unrecht, wie sich anhand der Ergebnisse der EPIC-Deutschland-Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke ableiten lässt. Laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung ist z.B. der Flüssigkeitsverlust durch die kurzfristig harntreibende Wirkung des Koffeins nur vorübergehend und wird im Laufe eines Tages wieder ausgeglichen.

Somit sei gegen einen täglichen Genuss von bis zu vier Tassen Kaffee nichts eizuwenden. Entgegen der einstigen Ansicht könne man sogar Kaffee in die Flüssigkeitsbilanz mit einbeziehen wie jedes andere Getränk auch. Im Rahmen der Beobachtungsstudie, die über neun Jahre lief, wurden 42.600 gesunde Erwachsene zu ihrer Ernährung und ihrem Lebensstil befragt. Demnach sei zu schlussfolgern, dass Kaffeegenuss allein nicht vermehrt zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs führt.

Ein positiver Effekt des Kaffeegenusses kann sogar sein, dass Kaffeeliebhaber eher selten zu gesüßten Softdrinks oder anderen kalorienreichen Getränken greifen. Eine Tasse Kaffee mit 125 ml Filterkaffee enthält ca. 80 bis 120 mg Koffein. Dem Kaffee wird aufgrund seines Koffeingehaltes eine aufmunternde und leicht antidepressive Wirkung zugeschrieben. Koffein blockiert Adenosin, dadurch kommt es zu einer vermehrten Ausschüttung von Adrenalin und Dopamin. Bewiesenermaßen fördert Dopamin die Konzentrationsfähigkeit.

Kaffe sogar als Einschlafhilfe geeignet

Nach dem Kaffeetrinken dauert es noch etwa 30 Minuten bis das Koffein seine volle Wirkung entfaltet. Oftmals ist das Gehirn bei älteren Menschen nicht mehr so gut durchblutet, was den Schlaf behindert. Das Koffein im Kaffee verbessert die Durchblutung. Dadurch kann man besser entspannen, was bei der Schlafeinleitung hilft. Daher kann das 30-minütige Zeitfenster gut für ein mittägliches Nickerchen genutzt werden.

Kaffeetrinken lässt den Blutdruck kurzfristig ansteigen, wie Studien nach dem Deutschen Institut für Ernährungsforschung gezeigt haben. Dennoch hänge ein regelmäßiger Konsum nicht mit einem höheren Risiko für Bluthochdruck zusammen. Allerdings ist die Blutdrucksteigernde Wirkung besonders bei Personen die selten koffeinhaltige Getränke konsumieren und bei Bluthochdruck-Patienten stärker ausgeprägt. Daher sollten diese Personengruppen besonders verantwortungsbewusst mit dem Kaffeekonsum umgehen. Ein bis zwei Tassen pro Tag seien jedoch vertretbar.

Genussmittel statt Durstlöscher

Die Auswirkung von Kaffee auf die Gesundheit wurde lange Zeit schlechter gemacht, als sie tatsächlich ist. Ein Glas Wasser zum Kaffee oder Espresso ist gut, aber nicht erforderlich. Trotzdem eignet sich Kaffe nicht als Durstlöscher. Genauso wie bei anderen Lebensmitteln steht beim Kaffe der Genuss im Vordergrund. Demnach sollte man Kaffee auch als Genussmittel betrachten und verwenden. Gegen Genuss in Maßen ist nichts einzuwenden, gerade um spezielle Momente zu etwas Besonderem zu machen.

Quelle: openPR

geschrieben von: sascha am: 24.10.2013
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