Kann man durch Kampfsport wirklich sein Selbstbewusstsein stärken?

Samurai„Ich möchte mein Selbstbewusstsein verbessern. Bruce Lee hatte ja zum Beispiel sehr viel Selbstbewusstsein. Ich habe gelesen, dass man durch Kampfsport sein Selbstbewusstsein stärken kann. Besonders Wing Chun soll dafür geeignet sein. Stimmt das? Und wenn ja, wie stärkt Kampfsport denn das Selbstbewusstsein?“

Ganz gleich welcher Kampfsport ausgebübt wird, jeder Kampfsport – also auch Wing Tsun / Wing Chun kann helfen, das Selbstbewusstsein zu verbessern. Allerdings muss man das auch wirklich wollen und zulassen.

Von nichts wird nichts oder anders ausgedrückt: Von allein entwickelt sich das Selbstbewusstsein nicht.

Vielmehr wird sich das Selbstbewusstsein im Laufe der Zeit durch fortgesetztes Üben entwickeln. Je weiter Du im Kampfsport vorankommst, je mehr Fortschritte Du machst, desto mehr wird man erkennen, wie weit Du eigentlich schon über das hinausgewachsen bist, was Du Dir anfangs selbst zugetraut hast.

Diese Erfahrung, das Erleben neuer Horizonte, das Erreichen neuer Grenzen und das Stecken neuer Ziele, die gar nicht mehr so unglaublich weit entfernt, sondern sogar bereits greifbar nahe liegen, das ist es, was Dein Selbstbewusstsein stärkt.

Dies ist wie bereits gesagt über jede Kampfsportart erreichbar, da Kampfsportarten den ganzen Menschen fordern. Kampfsport nur halb zu machen führt unweigerlich zu schmerzhaften Erfahrungen, mehr als dies in jeder anderen Sportart der Fall wäre. Immer der Gefahr ins Auge zu blicken, geschlagen, geworfen oder getreten zu werden, ständig darum zu kämpfen, nicht zu verlieren bringt Dich voran.

Im Kampfsport lernt man Erfolg. Erfolg ist letztlich nichts anderes als einmal mehr aufzustehen, als man hingefallen ist. Wer liegenbleibt, kann keinen Erfolg haben, denn Erfolg kommt nicht von allein, sondern erfordert harte Arbeit. Der Lohn der harten Arbeit ist der Erfolg und der Erfolg stärkt das Selbstbewusstsein und das Vertrauen in die eigenen inneren Kräfte, die nur darauf warten geweckt und entdeckt zu werden.

geschrieben von: marco am: 14.04.2010
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Kommentare

Im Kampfsport lernt man vor allem „nicht aufgeben“.Um richtich FIT in zachen selbstvertailigung zu sein ,vergehen jahre.Ich selber – in moment ATK ausbilder ,deutsche meister (lange hier )in kick-boksen habe jahre nach meine kung-fu erfahrungen erstmal begriffen, wie die griffe funktionieren – und seit dieser zeit kann ich jemandem mit eine hand am boden halten…ohne grossarig kraft aszuüben.Aber „selbstvertrauen“ ist mei mir seeeeeehr gross geworden,von ersten übungen (karate , ich – 13 jahre alt, inteligent,aber in schule von „stärkeren“kollegen „gemobt“ ) .In geselschafft ,braucht man wirklich sehr selten…zu kämpfen .Dank kampfsport dein verhalten gegenüber „gegner“ ist so ruig (für „gegner“ -ein warn-signal ) ,das er nicht mal versucht dich einzugreiffen…
Um“horizonte zu erweitern“ oder „andere ebene von dich selbst“ zu erkennen,brauchst du …jahre intensiven training und…meditation -vor,nach und weränd…übungsstunden. So , dann kansst du sich viel schneller bewiegen (Matrix-effect) und härter zuschlagen,als ein „normalo“ das konnte

Auf alle Fälle ist auch Sport, Kampfkunst und Bewegung eine gute Möglichkeit Sich-Selbst-Bewusster zu sein/werden.

Ein toller Beitrag Danke!

Ja sehe ich auch so Reinhard das Sport, Kampfkunst und Bewegung eine gute Möglichkeit Sich-Selbst-Bewusster ist!

Was da von Marco und Reinhard zu lesen ist findet meine Zustimmung. Gerade Marcos Beitrag fand ich sehr gut und ausführlich. Stimmt schon, wenn man Kampfsport richtig trainiert, nicht mal eben so sondern dauerhaft, da kann sich ein gutes solides Selbstbewusstsein entwickeln. Man kann das aber auch durch beruflichen Erfolg, mentales Training oder durch Erfolg in einer ganz anderen Betätigung bekommen. Vielleicht durch musizieren, oder einen anderen künstlerischen Bereich? Wenn man es schafft „seinen Weg“ im Leben zu gehen, Schwierigkeiten zu meistern und Hindernisse zu überwinden, dann sollte sich ein gesundes Selbstbewusstsein auch einstellen. Es ist natürlich nicht verkehrt trotzdem Kampfsport zu trainieren. Wer weiß, vielleicht geht es dadurch noch schneller und besser ein gutes Selbstbewusstsein aufzubauen?

Da ist viel Mytos bei und mit dem Selbsbewusstein stimmt nicht immer. Für viele ist kein besseres da am Ende.

Ich denke, dass wenn das Selbstbewusstsein durch das Kampfsport-Training nicht gestärkt wird, das Training ein fundamentales Problem aufweist. Ein gutes Kampfsport-Training wird den Ausübenden verändern, so wie jede Ausbildung, jede Erfahrung im Leben zu Veränderungen führt. Im (richtigen) Kampfsport-Training geht es nicht darum, mal schnell ein paar Faustschläge und Kicks zu lernen. Damit allein verändert sich nichts. Das Training muss immer die gesamte Persönlichkeit mit einbeziehen.
Wer ein paar Bewegungen erlernt hat, diese jedoch nicht anwenden kann, kann im Grunde überhaupt nichts. Vergleichbar mit einem Schüler, der zwar gelernt hat Buchstaben zu „malen“, der aber absolut unfähig ist, die Buchstaben zu Worten und die Worte zu Texten zu verbinden und so seine Gedanken auszudrücken.
Die im Kampfsport-Training erlernten Techniken, die der Übende auch anwenden kann, werden zu Veränderungen in dessen Verhalten führen. Sie werden ihn mit Gefahrensituationen anders umgehen lassen. Ob er dabei selbst der Meinung ist, ob sich sein Selbstbewusstsein verändert hat oder nicht, ist im Grunde von untergeordneter Bedeutung. Entscheidend ist, wie ihn die Außenwelt wahrnimmt.
Ich bin selbst seit vielen Jahren als Karate-Lehrer tätig. Ich habe bisher noch nie einen Schüler erlebt, der längere Zeit trainiert hat und in seinem gesamten Auftreten unverändert der gleiche geblieben wäre. Das richtige Training muss die Einstellung verändern. Ändert sich die Einstellung nicht, hat das Training keinen Sinn. Das hat letztlich nichts mit Mythos zu tun, sondern ist essentiell. Wenn ein Trainer nicht zu begeistern versteht, wenn ein Trainer nicht bemüht ist, die Einstellung seiner Schüler positiv zu beeinflussen, ist der Trainer fehl am Platze. Der Trainer muss in erster Linie motivieren und begeistern können. Das ist die Grundlage für die Bildung eines gesunden Selbstbewusstseins und Selbstvertrauens bei seinen Schülern.

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