Leichtsinn im Internet: Verbraucher sehen Daten in Gefahr, tun aber nichts zum Schutz

internet-computer-virus-gefahr-hackerInternet-Nutzer haben nur wenig Vertrauen in die Sicherheit von Online-Dienstleistern. Trotzdem sind nur die wenigsten bereit, ihre persönlichen Informationen wirksam zu schützen. Dieses krasse Missverhältnis deckt der Softwarehersteller Siber Systems in einer internationalen Online-Studie auf. Der Hersteller des Passwort-Managers RoboForm befragte dazu über 700 Personen – unter anderem aus den USA, Großbritannien und Deutschland.

60 Prozent der Befragten glauben, dass Online-Anbieter sorglos mit den persönlichen Daten ihrer Kunden umgehen. Am wenigsten vertrauenswürdig erscheint ihnen Facebook: 57 Prozent sind der Meinung, dass ihre Daten bei dem sozialen Netzwerk nicht sicher sind. Auch, Cloud-Dienste werden als besonders unsicher angesehen. Knapp ein Drittel der Teilnehmer (31 Prozent) misstraut ihnen.
Bei rund 30 Prozent der User wurde in der Vergangenheit schon einmal ein Online-Account gehackt – mehr als die Hälfte davon (57 Prozent) waren E-Mail-Konten. 23 Prozent der Attacken betrafen Online-Shops und 29 Prozent gaben an, dass ihr Social-Media-Account geknackt wurde. Dennoch benutzen fast 80 Prozent der Befragten dieselben Online-Dienste weiter.

Insgesamt scheint das Sicherheitsbewusstsein im Internet nicht sehr stark ausgeprägt zu sein. Jeder Dritte gab zu, private und dienstliche Passwörter gelegentlich zu vermischen. Gerade Frauen tendieren außerdem dazu, in ihren Passwörtern persönliche Angaben zu verwenden, wie zum Beispiel den Mädchennamen der Mutter.

Bemühungen mancher Anbieter, die Daten ihrer Kunden wirksam zu schützen, werden häufig als lästig empfunden. Accounts mit doppeltem Passwortschutz – ähnlich dem PIN/TAN-Verfahren beim Online-Banking – halten rund 13 Prozent der Befragten für zu umständlich. Weitere 23 Prozent gaben an, dazu fehle ihnen die Zeit. Immerhin hielten 42 Prozent ein solches Verfahren für besonders sicher.

Das Sicherheitsbewusstsein im Internet ist stark altersabhängig. In der Altersklasse ab 45 sind rund 55 Prozent der Befragten der Meinung, die Sicherheit persönlicher Informationen sei in erster Linie ihre eigene Verantwortung. Bei den Jüngeren dagegen herrscht zu 58 Prozent die Meinung vor, die Unternehmen seien dafür verantwortlich, dass die ihnen anvertrauten Daten wirksam geschützt werden. Entsprechend sind auch die älteren Befragten (über 35) eher bereit, Passwort-Manager wie RoboForm zu nutzen.

„Wie in vielen anderen Lebensbereichen beschweren sich die meisten über die Sicherheitsrisiken im Internet, sind aber nicht bereit ihre persönlichen Daten wirkungsvoll zu schützen“, erklärt Bill Carey VP Marketing bei Siber Systems die Ergebnisse der Studie. „Gleichzeitig werden immer mehr vertrauliche Informationen online verwaltet. Das geht von der persönlichen Korrespondenz über unser Konsumverhalten bis hin zu medizinischen Daten und Angaben über unsere Familien und Freunde. Online-Sicherheit ist heute wichtiger denn je!“

Quelle: openPR

geschrieben von: sascha am: 28.12.2012
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