Osterlamm, Pfingstochsen und Freudenfeuer – die Bedeutung der wichtigsten christlichen Feiertage

priester-pfarrerOstern, Pfingsten oder Christi Himmelfahrt – die meisten christlichen Feiertage sind für die Menschen ein Grund zur Freude. Immerhin sind diese Feiertage so etwas wie zusätzliche Urlaubstage. Doch welche Bedeutung haben diese Feiertage wirklich? Es geht um Tod und Widerauferstehung, um Buße und so manche bäuerlichen Brauchtümer.
Ein guter Christ sollte den Todeszeitpunkt Jesus Christi wissen. Denn Punkt 15 Uhr beginnt am Karfreitag der Wortgottesdienst mit der Verlesung der Passionsgeschichte. Genau diese Uhrzeit soll die Todesstunde des Sohns Gottes gewesen sein. Und auch warum ausgerechnet der Fisch das Symbol der Christen ist, dürfte den meisten Gläubigen bekannt sein.

Im Griechischen heißt Fisch „Ichthys“. Dies wiederum steht für die Anfangsbuchstaben von „Iesus Christos Theos Yos Soter“, was auf Deutsch übersetze bedeutet: Jesus Christus, Gottes Sohn, Retter! Doch warum haben sich die Herren der Schöpfung ausgerechnet Christi Himmelfahrt als Feiertag, besser bekannt als Vatertag, ausgesucht. Ganz einfach: Es war bereits ein Feiertag und so konnten die deutschen Männer seit dem 19. jahrhundert ungestört mit ihren Söhnen und ausgestattet mit reichlich Bier in die freie natur ziehen um den Jungen an diesem Tag die Sitten und Unsitten der Männlichkeit zu erklären.

Nicht alle christlichen Feiertage haben sich jedoch im laufe der Zeit zu so einem spaßigen Unterfangen entwickelt. Zwar dürfen sich die Kleinen an Ostern immer noch über die bunten Ostereier freuen. Doch eigentlich ist das Osterfest das höchste christliche Fest. Gefeiert wird die Aufstehung Jesus Christi.

Und da das Osterfest in engem Bezug zum jüdischen Paschafest steht, einem Hirtenfest, ist es nicht verwunderlich, dass das Osterlamm dort seinen Ursprung hat.

Zum Beispiel die „Grüne Suppe“, die traditionell an Gründonnerstag auf den Tisch kommt. Früher bestand sie aus grünem Gemüse, Kräutern, Sauerampfer, Petersilie und Sauerampfer. Denn so wollten die Menschen damals die heilende Kraft des Frühlings in sich aufnehmen.

Oder das die Nonne Juliana von Lüttich Fronleichnam 1209 ins Leben gerufen hat. Sie entdeckte im Mond einen Fleck. Da für sie der Mond die Kirche symbolisierte, konnte dieser Fleck nur durch ein zusätzliches Fest gefüllt werden: dem Fronleichnam. Leider können nur die Katholiken diesen Feiertag genießen. Denn gefeiert wird die leibliche Gegenwart Jesus Christus. Und nachdem das Trienter Konzil diesen Festtag Mitte des 16. Jahrhunderts als Stärkung des katholischen Glaubens bestätigte, sah Martin Luther Rot. Er lehnte den Fronleichnam als Gotteslästerung strikt ab – und entzog so den Protestanten einen weiteren christlichen Feiertag.

Quelle: openPR

geschrieben von: sascha am: 12.04.2014
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