Raucher werden abgezockt

rauchen-zigaretteIm Wirtschaftsblatt wurden unlängst die Prämien von Risikoversicherungen für Raucher und Nichtraucher unter die Lupe genommen und gewaltige Unterschiede festgestellt. Nachdem Risikoversicherungen nur den Todesfall und damit die Hinterbliebenen absichern, spielt die Eintrittswahrscheinlichkeit des Todes während der Laufzeit die entscheidende Rolle.

Klar haben Raucher ein erhöhtes Todesfallrisiko, jährlich sterben weltweit etwa 5 Millionen Menschen infolge ihres Nikotinkonsums. Aber rechtfertigt das einen Prämienunterschied von bis zu 600 Euro jährlich? Immerhin fast 40% der bislang abgegebenen Stimmen zur parallel laufenden Umfrage „sollen Raucher höhere Versicherungsprämien bezahlen“, meinen nein.

Für die Untersuchung wurden als Beispiel ein 40 jähriger Mann, eine Vertragslaufzeit von 20 Jahren und eine Versicherungssumme von 150.000 Euro herangezogen. Im günstigsten Fall ist für einen Nichtraucher unter diesen Bedingungen eine Versicherung für 194 Euro zu haben. Im teuersten Fall zahlt ein Raucher 926 Euro. Bei derselben Versicherungsgesellschaft kann der Prämienunterschied zwischen Raucher- und Nichtrauchertarif einen Unterschied von rund 600 Euro jährlich ausmachen.

Da die Untersuchung rein auf das Raucher-Risiko abstellt, bleibt natürlich unberücksichtigt, dass bei Ablebensversicherungen auch das Eintrittsalter und die Höhe der Versicherungssumme eine wichtige Rolle spielen. Eine „ungünstige Kombination“ kann erhebliche Kosten verursachen und lädt demnach zum gezielten Vergleich ein.

Quelle: openPR

geschrieben von: sascha am: 29.11.2013
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