Sensible Daten: Wenn das Smartphone zum Geschäftsrisiko wird

error009Für den Großteil der Nutzer ist das Smartphone inzwischen ein ständiger Begleiter geworden, der zahlreiche Vorteile im Alltag bietet. Durch die immer umfangreicheren Funktionen kann man heutzutage mit dem Handy nicht nur telefonieren, sondern auch E-Mails empfangen und senden, den aktuellen Kontostand abrufen und geschäftliche Dokumente einsehen sowie umgehend bearbeiten. Laut einer Umfrage von Kaspersky nutzen mehr als 30 Prozent der Smartphone-Besitzer ihr Gerät, um geschäftliche E-Mails darauf abzurufen und zu speichern.

Vielen Nutzern ist jedoch gar nicht bewusst, dass dies unter Umständen auch weitreichende Folgen haben könnte. Denn wenn das Smartphone durch Verlust oder Diebstahl in fremde Hände gelangt, sind die darauf gespeicherten Daten einsehbar und können im schlimmsten Fall auch für kriminelle Zwecke missbraucht werden. Nicht weniger heikel ist es, wenn die Privatfotos, die auf dem Gerät gespeichert sind, Dritten zugänglich werden. Diese geben nicht nur Auskunft über das Privatleben der Besitzer, sondern können auch für die Fälschung von Online-Profilen oder andere kriminelle Zwecke verwendet werden.

Materieller Schaden bei Diebstahl oder Verlust zweitrangig

Wie die Umfrage von Kaspersky in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen B2B International ergab, wurden von Juni 2012 bis Juni 2013 zwei Prozent der mobilen Geräte, wie etwa Notebooks, Tablets und Smartphones gestohlen, zwei Prozent gingen verloren. Weitere sieben Prozent der Geräte waren durch einen irreparablen Schaden nicht mehr nutzbar.

Unabhängig von der Tatsache, ob das Gerät nun gestohlen wurde, verloren ging oder infolge einer Beschädigung nicht mehr betriebsbereit ist – der materielle Schaden überwiegt hierbei in der Regel nicht. Schwerer kann der Verlust persönlicher Daten wirken: Bedenkt man, welche Daten auf den Geräten gespeichert sind, dann ist klar, welche Folgen der Verlust für den Nutzer haben kann. Vor allem bei geschäftlich genutzten Geräten können bei Diebstahl oder Verlust im schlimmsten Fall sogar streng gehütete Geschäftsgeheimnisse in die falschen Hände gelangen. Aber auch privat genutzte Geräte bergen ein Sicherheitsrisiko. Viele Nutzer speichern leichtfertig die Zugangsdaten zum Bankkonto oder E-Mail-Account, ohne sich bewusst zu sein, welche Folgen dies im Falle eines Diebstahls haben kann.

Wie die Umfrage zeigte, nutzen immerhin 31 Prozent der Smartphone- und 22 Prozent der Tablet-Besitzer die Geräte, um geschäftliche E-Mails zu speichern. Auf 19 Prozent der Smartphones und 25 Prozent der Tablets sind auch andere geschäftliche Dokumente zu finden. Nicht weniger risikoreich ist das Speichern von Passwörtern und Zugangsdaten. Zumindest ein Großteil der Nutzer scheint sich dieses Risikos bewusst zu sein, denn nur elf Prozent der Handys und sieben Prozent der Tablet-Computer enthalten diese kritischen Daten.

Mobile Geräte entsprechend schützen

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte sein Smartphone, Tablet oder Notebook durch Passwörter sperren und empfindliche Daten auf diesem Wege schützen. Zusätzliche Sicherheit bietet eine Ortungssoftware. Apple beispielsweise bietet mit seinem neuen Betriebssystem iOS 7 weitreichende Möglichkeiten zur Sicherung des Smartphones oder Tablets: Geht das iPhone oder iPad verloren, kann der Besitzer sich über ein Online-Portal (iCloud) einwählen und dort das Smartphone orten, sperren oder im Notfall sogar alle Daten löschen. Zudem ist in iOS 7 eine Aktivierungssperre integriert, die Diebe daran hindert, eine neue SIM-Karte ins Gerät einzulegen. Vergleichbare Ortungs- und Sicherheitssoftware ist in vielen Smartphones integriert: Man sollte sich jedoch vor dem Ernstfall informieren und Sicherheitsoptionen aktivieren.

Quelle: openPR

geschrieben von: marco am: 7.05.2014
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