Sicherheitstipps in der finsteren Jahreszeit

selbstverteidigung-ueberfall-gewaltEs lässt sich nicht länger leugnen: Der Herbst ist da! Wir verlassen unser Zuhause in der Dunkelheit und kehren in der Dunkelheit zurück. Nieselregen, Nebel und umherfliegendes Laub behindern unsere Sicht. Die Hochsaison für Einbrecher und sonstige zwielichtige Gestalten hat begonnen. Mehr Unfälle geschehen im Straßenverkehr.

Sie selbst können die Gefahr von Unfällen, Einbrüchen und Überfällen durch einfachste Maßnahmen verhindern. Schützen Sie sich und Ihre Familie.

Sichtbarkeit ist Sicherheit

Generell in der dunklen Jahreszeit gilt: helle, möglichst reflektierende Kleidung anziehen!

Dunkel gekleidete Fußgänger werden von Autofahrern erst auf eine Entfernung von nicht mehr als 30 Metern gesehen. Helle, kontrastreiche Kleidung erhöht die Sichtbarkeit um weitere 20 Meter. Reflektoren oder Kleidung aus reflektierenden Materialien sorgen laut dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat dafür, dass Fußgänger schon auf eine Distanz von bis zu 150 Metern erkannt werden.

Haben Sie Kinder? Dann nehmen Sie sie doch einfach mal mit auf eine Autofahrt im Dunkeln und lassen Sie ganz bewusst wahrnehmen, wie gut oder schlecht die Passanten je nach Helligkeit und Kontrast ihrer Kleidung zu sehen sind.

Sicher zu Fuß

Neben einer sorgsam und mit Bedacht ausgewählten Kleidung kommen Sie auch mit diesen Sicherheitstipps gut durch den Herbst:

? Umgehen Sie vielbefahrene Straßen.
? Überqueren Sie die Fahrbahn nur an gut beleuchteten Stellen.
? Treten Sie nicht hinter einem Hindernis, z.B. einem parkenden Auto, auf die Straße.
? Schenken Sie von rechts kommenden Autos besondere Aufmerksamkeit: Aus ihrer Sicht ist der linke Rand des Fahrstreifens spärlicher beleuchet.
? Seien Sie vorstichtig auf rutschigen Gehwegen, z.B. durch nasses Laub oder Schnee.
? Gehen Sie stets in der Mitte des Gehwegs, so behalten Sie den besten Überblick.

Einbrecher müssen draußen bleiben!

Unliebsame Überraschungen bei Ihrer Rückkehr nach Hause vermeiden Sie, indem Sie

? … Haus- und Wohnungstüren grundsätzlich abschließen, nicht einfach nur zuziehen.
? … auch die Fenster und Hoftüren im Falle Ihrer Abwesenheit verschlossen halten.
? … ihren Haustürschlüssel nicht im Blumenkasten oder unter der Matte verstecken.
? … das Garagentor immer schließen.
? … durch Bewegungsmelder für einen hellen Außenbereich sorgen.
? … Rollläden schließen, damit von außen nicht erkannt werden kann, dass Sie nicht da sind.

Sollten Sie verreisen oder aus sonstigen Gründen für einen längeren Zeitraum abwesend sein, können Sie Einbrechern Ihre Anwesenheit mit Hilfe simpler Tricks vortäuschen: Lassen Sie zum Beispiel den Briefkasten regelmäßig leeren. Steuern Sie die Beleuchtung durch Zeitschaltuhren – inzwischen sind auch unregelmäßige Zeitprogrammierungen für eine noch überzeugendere Wirkung möglich.
Auch eine Investition in Sicherheitstechniken, z.B. Türschlösser mit Aufbohrschutz und Alarmanlagen, ist durchaus eine Überlegung wert: Bis zu 40% aller Einbrüche konnten durch gesicherte Immobilien verhindert werden.

Die vier Phasen der Aufmerksamkeit schützen vor Übergriffen

Jeff Cooper, amerikanischer Schusswaffenexperte, und Jens Richter, Kampfsportexperte, beschäftigten sich eingehend mit dem Zusammenhang zwischen der Körpersprache und der Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Überfalles zu werden. Sie entwickelten unabhängig voneinander die vier Phasen bzw. Stufen der Aufmerksamkeit:

? Phase 1 ?
Man befindet sich in sicherer Umgebung, ist unter Freunden oder mit der Familie zusammen. Es ist in Ordnung, abgelenkt und völlig entspannt zu sein.

? Phase 2 ?
Im Straßenverkehr, im Stadtpark, außerhalb der eigenen vier Wände ist eine erhöhte Aufmerksamkeit wichtig. Wer seine Konzentration voll und ganz auf das Mobiltelefon lenkt, übersieht mögliche Gefahren.

? Phase 3 ?
Sobald eine potenzielle Gefahr wahrgenommen wird, sollte Körperspannung aufgebaut und die Aufmerksamkeit auf die empfundene Bedrohung gerichtet werden.

? Phase 4 ?
Aus einer Bedrohung wird eine reelle Gefahr. Man konzentriert sich auf den Moment, entscheidet über Flucht oder Selbstverteidigung.

Quelle: openPR

geschrieben von: sascha am: 3.11.2013
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Kommentare

Hallo,
super Tipps. Ich habe 2 Kinder und ich sage Ihnen immer am besten ist es wenn Sie von einem fremden bedrängt oder belästigt werden sollen sie laut rufen und wegrennen um Hilfe zu holen.

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