Sperrmüllentsorgung mal anders – unerfreuliche Beispiele aus anderen Städten

rotekarte-stopp-urteile-rechtWer durch Berlin flaniert, ist sich oft gar nicht bewusst, in welch sauberer Stadt er lebt. Sicher, es liegt zuweilen neben der einen oder anderen Mülltonne etwas Unrat. Verglichen, was sich derzeit in anderen deutschen Gemeinden abspielt, sind dies aber „peanuts“. So haben in der letzten Zeit in Rostock zahlreiche Bürger darauf verzichtet, ihren Sperrmüll durch einen Entsorgungsbetrieb beseitigen zu lassen. Stattdessen wurde der Abfall, sehr zum Verdruss der Anwohner, auf Rasenflächen abgestellt und blieb dort wochenlang liegen. Neben zusätzlichen Kosten von 15.000 Euro, welche die Stadt für die Entsorgung dieses Mülls aufbringen muss, droht bei einem solchen Verhalten auch ein Szenario, wie es das badische Waldshut vor kurzem erlebt hat.

Auch hier haben Bürger ihre alten Stühle, Tische, Regale und Kommoden nicht etwa auf die Deponie gebracht, sondern am Straßenrand abgestellt. Anschließend erschienen, wohl vornehmlich nachts, Sammler, um sich noch brauchbare Stücke aus dem Müllberg herauszufischen. Dabei wühlten sie derart, dass der von ihnen nicht benötigte Restmüll in einem weiten Umkreis verstreut wurde. Um Rostock ein derartiges Schicksal zu ersparen, setzt die Stadtverwaltung auf den Bundesfreiwilligendienst. Dieser soll die Grünanlagen vom Abfall leeren und verhindern, dass neue illegale Abfallanlagen entstehen. Freilich findet man diese Form der Sperrmüllentsorgung nicht nur im Grünen, sondern selbst inmitten einer belebten Straße. In Mainz etwa wurde der Zugang zur einem Gebäude mitten auf der Lotharstraße, einer städtischen Flaniermeile, als Sperrmülldeponie entdeckt. Sehr zum Verdruss der Anwohner und Passanten, die mit Kopfschütteln darauf reagieren. Die Stadtverwaltung antwortet derzeit darauf, indem sie Müllpatroullien aussendet, die bei Ordnungswidrigkeiten Bußgelder in Höhe von bis zu 35 Euro erheben.

Da kann man froh sein, dass in Berlin derartige Zustände nicht auftreten und die Hauptstadt über eine funktionierende Abfallwirtschaft verfügt.

Quelle: openPR

geschrieben von: sascha am: 18.02.2013
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