Starker Rücken leicht gemacht – Einfache Maßnahmen beugen Schäden der Wirbelsäule vor

backacheGegen Rückenschmerzen steht immer wieder ein Ratschlag im Vordergrund: Ein starkes Rückgrat beugt Beschwerden vor! Doch was bedeutet das eigentlich und wie lässt sich das Kreuz am besten kräftigen? Dr. Reinhard Schneiderhan, Orthopäde aus München und Präsident der Deutschen Wirbelsäulenliga, erklärt: „Idealerweise sollte jeder entsprechende Maßnahmen in den Alltag integrieren. Neben gezielten Übungen gilt es, belastende Situationen zu vermeiden und den Rücken auch von innen zu stärken.“

Aktiv gegen Schmerzen

Regelmäßige Bewegung zeigt gleich zwei positive Effekte für die Wirbelsäule: Zum einen baut sie die Muskulatur auf, die insbesondere im Bereich der Lendenwirbelsäule wie ein Korsett wirkt und das Rückgrat zusätzlich stützt. Zum anderen profitieren die Bandscheiben von wiederholter Bewegung. „Belastung drückt die flexiblen Puffer zusammen, die dadurch Flüssigkeit nach außen abgeben. Bei darauf folgender Entlastung saugen sich die Bandscheiben wie ein Schwamm wieder voll und nehmen auf diese Weise Nährstoffe auf“, erläutert Dr. Schneiderhan den Prozess. Übrigens lässt sich die häufige Ausrede, dass es für ein regelmäßiges Training an Zeit mangele, leicht ausräumen. Denn es reichen bereits 10 Minuten am Tag, um positive Effekte für den Rücken zu erreichen. „Dies ist sogar besser als einmal pro Woche ein intensives Programm zu absolvieren, während in der restlichen Zeit die Bewegung zu kurz kommt“, ergänzt der Wirbelsäulenexperte. Manchmal hilft es schon, die Rückenmuskulatur kurz zu lockern. Dazu aufrecht hinstellen und die Arme abwechselnd lang nach oben strecken.

Hungrige Wirbelsäule

Viele Leute unterschätzen die Wirkung der Ernährung auf unseren Rücken. Neben ausreichender Flüssigkeitszufuhr unterstützen verschiedene Nährstoffe den Knochenaufbau sowie die Funktion von Muskeln, Sehnen, Bändern und Bandscheiben. Zu den wichtigen Stoffen zählen unter anderem Kalzium, Magnesium, Zink sowie Vitamin C und D. Dabei übernehmen die einzelnen Bausteine unterschiedliche Aufgaben. So hilft Vitamin D beispielsweise dem Körper, Kalzium in den Knochen einzubauen, das wiederum für die nötige Stabilität des Skelettes sorgt. Wer auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit Milch- und Vollkornprodukten, Obst und Gemüse achtet, kräftigt den Rücken also wirksam von innen. Bei Unverträglichkeiten gegen bestimmte Nahrungsmittel stehen meist Alternativen zur Verfügung: So liefern bei Laktoseintoleranz nicht nur Milchprodukte Kalzium, auch Brokkoli, Grünkohl oder Haselnüsse enthalten den wertvollen Mineralstoff.

Rückenfallen vermeiden

Ob beim Einkauf, im Büro oder im Haushalt – belastende Situationen für den Rücken lauern überall. Die gute Nachricht: Wer sie kennt, kann sie mit einfachen Maßnahmen umgehen. Zuallererst lässt sich auch hier wieder regelmäßige Bewegung anführen. Im Einzelnen bedeutet dies, mehr Wege zu Fuß oder mit dem Rad zurückzulegen, den Fahrstuhl zu meiden und stattdessen die Treppe zu benutzen. Für diejenigen, die viel am Schreibtisch sitzen, gilt es, zwischendurch die Sitzposition zu wechseln und ruhig auch einmal im Stuhl zu lümmeln. Experten sprechen hier vom dynamischen Sitzen. „Eine hohe Belastung wirkt beim Heben und Tragen von schweren Gegenständen auf den Rücken“, weiß Dr. Schneiderhan. Seine Tipps: „Getränkekisten oder Kartons immer mit geradem Rücken anheben und dabei in die Knie gehen. Große Einkäufe am besten im Rucksack transportieren oder auf zwei Tragetaschen verteilen und jeweils in der linken und rechten Hand tragen.“

Quelle: openPR

geschrieben von: sascha am: 3.02.2013
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