Tipps gegen Ladendiebstahl für den Einzelhandel

Bei circa 3,9 Milliarden Euro Differenzbetrag bei Inventuren des Deutschen Einzelhandels im Jahr 2008 fehlten circa 2 Milliarden Euro – mehr als die Hälfte der Gesamtsumme – auf Grund von unehrlichen Kunden. Nicht nur der Einzelhandel sieht jedes Jahr somit seine Umsätze gemindert, sondern auch der Staat verliert bei so einer Summe circa 400 Millionen Euro bei der Mehrwertsteuer.

Der Einzelhandel im Laufe der Zeit einiges unternommen, um Ladendiebstähle zu bekämpfen: 2008 wurde beispielsweise 1 Milliarde Euro in Schutzmaßnahmen investiert. Die Branche muss aber gleichzeitig auch Personalknappheit, Verpackung, eventuell unübersichtliche Geschäfte sowie eine kundenfreundliche Präsentation berücksichtigen. Der Spagat zwischen Schutz und Kundenorientierung ist oft schwer zu machen.

„Alles, was nicht niet- und nagelfest ist, ist grundsätzlich diebstahlgefährdet!“, so Jürgen Schade, EKHK a. D., Dipl.-Verw., „Tactical Trainer“ der All Service Sicherheitsdienste und Leiter der All Service-Akademie in Frankfurt bei seinem Vortrag vor einem interessierten Fachpublikum auf der Messe „Paperworld“ am 31. Januar 2010 in Frankfurt. Mit Auszügen aus den von der „All Service Akademie“ angebotenen Seminaren machte Jürgen Schade dem Publikum deutlich, wie wichtig die Prävention der Ladendiebstähle ist – sei es im großen Stil von professionellen Tätern oder durch Gelegenheitsdiebe. Er gab daraufhin wichtige Hinweise über die Vorgehensweise im Fall der Feststellung eines Diebstahls.

Einfache Prävention der Diebstähle

Jürgen Schade legt großen Wert auf Präventionsmaßnahmen, die ohne großen Aufwand durchgeführt werden wie übersichtliche Räume und eine sichere Präsentation der Ware. Die Anordnung und der Aufbau der Regale spielen bei der Sicherheit tatsächlich oft eine große Rolle: Es ist ratsam, schon bei der Planung des Geschäftes (Regale, Platzierung der Ware usw.) die Sicherheitsaspekte innenarchitektonisch zu berücksichtigen.

Eine weitere wichtige Präventivmaßnahme ist die Schulung der eigenen Mitarbeiter durch Sicherheits- und Verhaltenstraining mit Erkennungsraster und Verdachtsgespür-Training. Auch ein Leitfaden für das Personal für den Verdachtsfall sollte vorhanden sein.

Das Anbringen von Spiegeln und/oder mechanische, elektronische oder elektro-mechanische Warensicherungen (zum Beispiel abschließbare Vitrinen) sind weitere gute Schutzmaßnahmen gegen Landediebstahl. Bewährt haben sich Videoüberwachungssysteme, aber auch der Einsatz von Ladendetektiven oder Haussicherheitsmitarbeitern.

Vorgehensweise bei der Feststellung von Diebstählen

Bei der Feststellung eines Diebstahls gilt laut Jürgen Schade ein Grundprinzip: „Personenschutz geht vor Sachenschutz!“. Bei extremen Situationen (Bedrohung mit Schusswaffe, Messer, anderen gefährlichen Gegenständen wie zum Beispiel einer Spritze) darf man grundsätzlich nicht einschreiten, sondern den Forderungen des Täters nachkommen.

Wichtig ist auch, die Verhältnismäßigkeit der Mittel immer zu beachten. Um den Diebstahl in „normalen“ Verdachtssituationen festzustellen, sollte der Einzelhandelsmitarbeiter zwischen Verdacht- und Verkaufssituation richtig abwägen: Wer ist das Gegenüber? Wurde der Verdacht auf Diebstahl überhaupt gerichtsfest beobachtet oder ist es eine reine Vermutung?

Auch bei Diebstahl geringwertiger Sachen müssen die Mittel verhältnismäßig angewendet werden. Hierzu sind eine sachbezogene Ansprache, keine Suggestivfragen, Deeskalation und ein dauerndes Beobachten der Person bzw. des Ablegens der Ware angebracht.

Quelle: openPR

geschrieben von: ralphp am: 28.02.2010
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