Trennung von einem Mitarbeiter per Aufhebungsvertrag

thinking business man in suit with hand on chinIn der letzten Zeit hören wir verstärkt Nachrichten über umfangreiche Personalabbau-Maßnahmen. Ob Handel, Groß-Banken, Versicherungen oder Produktionsunternehmen – in vielen Branchen sind Personalumbau und Personalabbau ein aktuelles Thema.

Volksbanken, Raiffeisenbanken und Sparkassen werden in der Regel von erheblichen Personalabbaumaßnahmen verschont. Die Sparkassen und Genossenschaftsbanken pflegen eine solide und nachhaltige Personalpolitik. Dennoch kann es in Einzelfällen vorkommen, dass man sich von einem Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin trennen möchte; besonders dann, wenn das Unternehmen sich neu ausrichtet und andere Schwerpunkte setzt.

Die Alternative zur Kündigung

Um eine Kündigung zu vermeiden, können sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf einen Aufhebungsvertrag einigen. Hier sollte jedoch eine für beide Seiten faire Lösung gefunden werden.

Anders als bei einer Kündigung wird der Aufhebungsvertrag im gegenseitigen Einvernehmen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer geschlossen. Damit wird die von vielen als Makel empfundene Kündigung vermieden. Problematisch ist es jedoch, wenn im Zusammenhang mit der Aufhebungsvereinbarung eine Abfindung gezahlt wird. Dann muss der Arbeitnehmer sehr genau darauf achten, dass ihm dieser Vertrag nicht als Signal der freiwilligen Aufgabe des Arbeitsverhältnisses ausgelegt wird. Ansonsten droht eine Sperre für den Bezug des Arbeitslosengeldes, die sich kaum ein Arbeitnehmer leisten kann. Falls der Personalleiter jedoch durch eine Zusatzklausel im Aufhebungsvertrag betont, dass bei Nichtzustandekommen des Aufhebungsvertrages eine Kündigung ausgesprochen worden wäre, entfällt diese Sperrfrist.

Die Abfindungssumme kann frei verhandelt werden. Als Orientierungshilfe für die Höhe gilt ein halbes Brutto-Monatsgehalt pro Jahr Beschäftigung im Unternehmen. Die Abfindung muss voll versteuert werden. Ein weit verbreiteter Irrtum ist übrigens die Annahme, im deutschen Arbeitsrecht gäbe es einen Rechtsanspruch auf Abfindung. Nur in einem Tarifvertrag oder einem Sozialplan können Abfindungsansprüche explizit als Ausgleich für den Verlust des Arbeitsplatzes festgeschrieben werden.

Vorteile für den Arbeitgeber

Für viele Arbeitgeber ist die Möglichkeit eines Aufhebungsvertrages die risikoloseste Form, sich ohne Beteiligung des Personalrats und ohne eine Kündigung von Mitarbeitern zu trennen. Doch oft reicht eine gute Abfindungssumme nicht aus, um den Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin zu einem „freiwilligen“ Aufhebungsvertrag zu bewegen. Die Betroffenen benötigen eine Option für ihre berufliche Zukunft. Meist dann erst lassen sie sich auf einen Aufhebungsvertrag ein.
Deshalb ist es ratsam, neben der Abfindung noch eine Beratung zur beruflichen Neuorientierung anzubieten (Einzel-Outplacement).

Vorteile für den Arbeitnehmer

Wenn die jetzige Tätigkeit nicht mehr den Fähigkeiten, Interessen und Potentialen entspricht, oder langjähriger Frust und Unzufriedenheit im Job jemandem zu schaffen macht, ist die Aufhebungsvereinbarung eine ideale Chance, eine Neuorientierung vorzunehmen. Der betroffene Mitarbeiter ist finanziell für eine gewisse Zeit abgesichert und erhält professionelle Unterstützung von einem Outplacement-Berater zu seiner beruflichen Neuausrichtung.

Wer auf das Angebot eines Aufhebungsvertrages nicht eingeht, sollte sich allerdings auch nicht der Illusion hingeben, er könne seinen Arbeitsplatz dadurch langfristig sichern. Steht der Entschluss, sich von einem bestimmten Mitarbeiter zu trennen, wird das Unternehmen alle Möglichkeiten ausschöpfen, ihn langfristig von der Gehaltsliste zu nehmen.

Fachlicher Rat lohnt sich

Arbeitgeber und Arbeitnehmer sollten auf fachlichen Rat nicht verzichten und Experten hinzuziehen. Ob ein Anwalt für Arbeitsrecht, der Betriebsrat oder ein Outplacement Berater, nur Sie selbst können bestimmen, welche Unterstützung Sie aktuell benötigen.

Eine faire Trennung hinterlässt keine negativen Spuren.

Quelle: openPR

geschrieben von: sascha am: 9.09.2013
bisher keine Kommentare
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (noch keine Bewertungen)
Budoten Budoshop und Kampfsportversand

Letzte Kommentare

LINKS

Produkt-Vorstellungen

Produktsuche bei Budoten

Chinesische Waffen

 
Ju-Sports Tai Chi Schwert 70 cm Holzscheide
ca. 47cm lange Klinge, Gesamtlänge ca. 70 cm, Scheide mit Metallbeschlägen, Griff aus Holz mit Metallverzierungen Tolles Metallschwert mit Scheide und aufwendigem Koffer

Besonderheiten:
Für Training und Dekoration geeignet. Die Klinge ist starr.
 
DanRho Tai Chi Schwert
Roteiche, Länge ca. 91cm Das Schwert ist aus einem Stück Holz hergestellt.
 
Budoland Kung-Fu Schwert Lacquer
lackiert, Roteiche, ca. 87 cm Es handelt sich hierbei ausschließlich um eine Demowaffe, die nicht zum praktischen Üben (Parieren, Kampf Klinge gegen Klinge) geeignet ist. Der Artikel ist nur zum Training traditioneller Bewegungsformen ohne Partner bzw. ohne Kontakt geeignet.
 
Budoten Kung Fu / Tai Chi Holzschwert
Gesamtlänge ca. 91 cm, Klingenlänge ca. 71 cm, aus Roteiche Übungswaffe zum Formentraining
 
Fujimae Speerspitze Halbmond
Halbmond Speerspitze aus Stahl. Loch zur Befestigung am Stab vorhanden.
 
Ju-Sports Tai Chi Schwert 100 cm Holzscheide schwarz
Metallschwert mit Scheide, ca. 76 cm lange Klinge, Gesamtlänge ca. 100 cm Tolles Metallschwert mit Scheide, ca. 76 cm lange Klinge, Gesamtlänge ca. 100 cm, Scheide aus Holz mit Metallbeschlägen, Griff aus Holz (schwarz lackiert) mit Metallverzierungen. Die Klinge ist starr.

Gewicht ohne Scheide ca. 0,500 kg
 
Shaolin Kung Fu Übungs-Säbel
Gesamtlänge ca. 86 cm, Griff ca. 17 cm, starre Klinge ca. 68 cm lang und ca. 0,6 cm dick. Lieferung erfolgt ohne Scheide. Dieser Säbel ist aus Leichtmetall gefertigt. Er ist äußerst robust, weil er aus einem Stück hergestellt wurde. Der Griff wurde mit Leder umwickelt. Das Säbel hat eine sehr gute Handlage. Die Klinge ist stumpf, aber nicht für Schaukämpfe (Schlag Klinge auf Klinge) geeignet. Für Formübungen ist dieses...
 
Budoten Tai Chi Säbel, flexible Metallklinge (stumpf)
Länge ca. 98 cm, Klingenlänge 76 cm Gesamtgewicht: ca. 1,05 kg, Gewicht ohne Scheide: ca. 0,4 kg.
Der Säbel hat eine mittlere Flexibilität. Aus Metall gefertigt. Der Säbel ist schaukampftauglich. Der Säbel ist eine Wettkampfwaffe des modernen Wushu und daher flexibel. Die Flexibilität ist moderat und dürfte keine Beeinflussung bei ...
 
Teleskop Tai Chi Schwert
Gesamtlänge 92 cm, Klingenlänge ca. 71 cm, Länge geschlossen 26 cm. Aus rostfreiem Stahl gefertigt. Mit Pommel.

Ein ideales Schwert für unterwegs. Die Lieferung erfolgt einschließlich Etui mit praktischer Gürtellasche.

Hergestellt in China.