… und auf der Straße?

schlaeger-boxen-boxer (2)Was tun Sie, wenn Sie auf der Straße in eine Konfliktsituation geraten? Sie sind doch Christ … und für Christen gilt doch, dass sie wenn sie auf die linke Wange geschlagen werden, auch die rechte Wange hinhalten sollen. Würden Sie kämpfen, wenn Sie in eine bedrohliche Situation geraten?

Was tun Sie, wenn Sie auf der Straße in eine Konfliktsituation geraten?

Deeskalation!

Gewalt ist keine Lösung, jedenfalls nicht auf lange Sicht. Ein vermiedener Kampf ist ein gewonnener Kampf.

Wenn notwendig ist es aber die Pflicht eines jeden, Schwachen beizustehen und ihnen zu helfen. Dies kann u.U. auch den Einsatz von Gewalt erfordern, die aber stets nur das letzte Mittel sein kann und darf.

Sind Leben oder Gesundheit in Gefahr, ist jeder gefordert das Seine zu tun, um Leben oder Gesundheit zu schützen. Das Leben ist grundsätzlich verteidigungswürdig und aus christlicher Sicht muss jeder Christ das Leben, also seines und auch das anderer, verteidigen, denn das Leben ist etwas, das uns von Gott geschenkt ist.

Eng verbunden mit dem Schutz des Lebens ist natürlich auch der Schutz der körperlichen Unversehrtheit. Auch diese gilt es zu schützen, wobei hier natürlich stets abzuwägen ist. Wegen einer kleinen Verletzung ist es m.E. nicht gerechtfertigt, anderen größere Verletzungen zuzufügen oder – und das darf nie vergessen werden – etwa seine Gesundheit aufs Spiel zu setzen. Denn jede körperliche Auseinandersetzung birgt auch für einen selbst das potentielle Risiko für bleibende körperliche Schäden.

Insofern gilt es stets das Für und Wider abzuwägen und vor allem einen kühlen Kopf zu behalten. Selbstbeherrschung ist ein wichtiger Aspekt des Karate-Do und auch eines wahrhaft christlichen Lebens.

geschrieben von: sascha am: 11.09.2014
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Kommentare

was soll dieses überflüssige christliche geschwurbel?

Ja … Was soll das wohl … In Deutschland leben rund 84 Millionen Menschen. 48 Millionen von ihnen sind Christen, also mehr als jeder zweite Einwohner Deutschlands ist Christ. Insofern ist dieses „christliche geschwurbel“ aus meiner Sicht nicht überflüssig, sondern für viele Menschen auch wichtig. Mag sein, dass es nicht für jeden wichtig ist, aber es gibt nicht wenige, denen es wichtig ist und für diese ist dieser Text gedacht. Immerhin sollten wir nicht vergessen, dass sich viele Werte und Überzeugungen, die für uns heute selbstverständlich sind, ohne das Christentum undenkbar wären.
Um vielleicht kurz einen Hintergrund zu liefern: Dem Deutschlandfunk war diese Frage immerhin so wichtig, dass er mit exakt dieser Fragestellung vor etwa 2 Jahren zahlreiche Karateka konfrontierte.
Umgekehrt wäre wahrscheinlich die Frage nach den esoterischen Inhalten in den asiatischen Kampfkünsten von weit größerer Bedeutung. Nicht wenige meinen, beispielsweise Karate mit fernöstlichen Weisheiten, Zen-Meditation und anderem mehr „anreichern“ zu müssen, um es interessanter zu machen.

Ich finds Lustig, das hätte ich schreiben können.
Jedoch steckt in dem überflüssigen christenlichen geschwurbel sehr viel Wahrheit. Wir haben nur diesen einen Körper- jedenfalls in diesem Leben, diesen gilt es zu Beschützen. Selbst im Buddismus spielt der Schutz des Körpers eine wichtige Rolle. Also ist was dran an den Worten, nicht nur für Christen.

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