Unterschätzter weißer Hautkrebs

A young caring doctorHautkrebs ist die häufigste Krebserkrankung in Deutschland. Für 2010 errechnete die Gesellschaft für epidemiologische Krebsregister rund 140.000 Neuerkrankungen. Davon entfallen nur knapp 20.000 auf den schwarzen Hautkrebs, aber der Rest auf die Tumorarten des hellen Hautkrebses. Brustkrebs kommt hierzulande auf Platz zwei. Zum Vergleich: Hier liegen jährlich rund 70.000 Neuerkrankungen vor. Die „Dunkelziffer“ für den hellen Hautkrebs liegt nach Schätzungen sogar noch höher, denn nicht alle Kliniken und Hautärzte erfassen diese Krebsart umfassend.

Das Wissen über die Gefährlichkeit des schwarzen Hautkrebses ist im Verhältnis zum weißen Hautkrebs in der deutschen Bevölkerung höher. Doch auch der weiße Hautkrebs kann tödlich enden. 2010 starben daran hierzulande 600 Menschen. Beim schwarzen Hautkrebs waren es 2.600. Problematisch ist beim weißen Hautkrebs die Gewebezerstörung. Wichtig ist es deshalb, dass auch harmlos erscheinende aktinische Keratosen behandelt werden. Aktinische Keratosen sind durch langjährige intensive Einwirkung von Sonnenlicht (UV-Strahlung) verursachte chronische Schädigungen der verhornten Oberhaut. Das Fortschreiten dieser Hautschädigung ist langsam, kann aber unbehandelt nach Jahren in Formen von Hautkrebs übergehen. In 10 bis 30 Prozent der Fälle wird daraus Hautkrebs. Diese Keratosen treten vorwiegend an den Körperstellen auf, die dem Sonnenlicht besonders ausgesetzt sind: Kopf, Ohren, Nase, Jochbein, Unterlippe oder Handrücken.

Unauffälliger Beginn

Hauttumore im allgemeinen beginnen meist unauffällig und äußern sich beispielsweise anfangs nicht gleich durch Juckreiz. Um möglichen Hauterkrankungen entgegenzuwirken, sollten Patienten eine Selbstinspektion vornehmen. Jegliche Veränderungen der Haut also selbst wahrnehmen und eine Risikoeinschätzung vornehmen. Dazu zählt die Frage nach dem eigenen Hauttyp oder wie oft die Person der Sonnenstrahlung ausgesetzt ist. „Jede verdächtige Hautstelle, die sich nach sechs bis acht Wochen nicht zurückgebildet hat, sollte einer hautärztlichen Untersuchung unterzogen werden“, empfiehlt Dr. Sybille Thoma-Uszynski, Dermatologin in Berlin-Mitte. Zudem sollte routinemäßig der gesamte Körper vom Hautarzt ein- bis zweimal im Jahr nach Knötchen, wiederkehrenden Verhornungen, veränderten Muttermalen oder Leberflecken untersucht werden.

Quelle: openPR

geschrieben von: sascha am: 19.10.2013
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Kommentare

Diesen Beitrag finde ich klasse. Ich wette dass die Hälfte der Betroffenen nicht zur Vorsorge gehen. Warum auch immer.

Schließe mich meinem Vorredner an, zumal der weiße Hautkrebs ja sehr hohe Heilungschancen hat, sofern man einfach mal den Arzt aufsuchen würde anstatt sich zu sagen, das ist „nichts“

Eine Bekannte von mir, hatte auch den weißen Hautkrebs und ist erst sehr spät zum Arzt gegangen, zum Glück ging es gut aus, aber es war für sie ein Leidensweg den sie sich zum großen Teil ersparen können, sofern sie einfach mal früher zu Arzt gegangen wäre.

Gruß
Jessica K.

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