Wann ist Käserinde essbar?

kaeseWann ist Käserinde essbar?

Grundsätzlich gilt: Natürliche Käserinde ist essbar. Natürlich gereifte Rinden entstehen, wenn ein Käselaib in ein Salzbad getaucht und mit Salz eingerieben wird. Das Salz entzieht dem Käse Wasser und festigt so die Rinde. Diese feste Käsehülle macht das Milchprodukt haltbar und intensiviert den Geschmack.

Wird die Rinde nicht weiter behandelt, ist sie essbar. Bei Käsen mit langer Lagerzeit, wie Allgäuer Emmentaler oder Bergkäse ist sie jedoch zu hart und trocken. In diesem Fall schmeckt Käse ohne Rinde besser. Edelschimmelkäse wie Camembert sind mit einem Schimmelrasen überzogen, Rotschmierkäse wie der Romadur werden mit Bakterienkulturen eingerieben. Beide Verfahren verleihen den Käsesorten den typischen Geschmack und Verbraucher können den Käse mit Rinde genießen. Wenn Rotschmierkäse zu „rass“, also zu intensiv schmecken, kann die oberste Schicht mit einem Messer leicht abgeschabt werden.

Es gibt jedoch auch Käse, deren Rinde nicht essbar ist. In diesem Fall tragen die Verpackungen den Hinweis „Nicht für den Verzehr geeignet“. So müssen Hüllen aus Kunststofffolie oder Paraffinwachs entfernt werden. Das gilt auch für Käserinden, deren Oberfläche zur Schimmelvermeidung mit dem Konservierungsstoff Natamycin behandelt wurde. Weist die Verpackung auf Natamycin (E235) hin, sollten fünf Millimeter Rinde abgeschnitten werden.

Quelle: openPR

geschrieben von: marco am: 26.12.2013
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Kategorien: Freizeit, Buntes
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