Was ist so anders an Japan und den Japanern?

Japan Pagode TempelGesichtsverlust
In wenigen anderen Kulturen, hat das Wahren des Gesichts einen so wichtigen Stellenwert, wie in Asien. In einem interkulturellen Japan-Training wird verdeutlicht, wie sich dieses Verhalten im Land der aufgehenden Sonne auswirkt, und welche Fallstricke diese kulturelle Eigenschaft gerade für Deutsche bereithält.

Auch ohne interkulturelles Training Japan hat sicher jeder, der sich mit dem Land beschäftigt, schon einmal vom Begriff der Wahrung des Gesichts gehört. In Westeuropa handelt es sich um eine individualistische Kultur, in der man seinem Gewissen verpflichtet ist. Hat man Grund, ein „schlechtes Gewissen“ zu haben, ist man „schuldig“, da man beispielsweise einen Fehler gemacht hat. In Japan herrscht jedoch eine kollektivistische Kultur. Verletzen Japaner Regeln oder machen Fehler, verlieren sie vor der Gemeinschaft ihr Gesicht, sie müssen sich „schämen“. Man kann sich durchaus schuldig fühlen, ohne sich zu schämen (nämlich dann, wenn der Fehler nicht herauszukommen droht). Scham hingegen involviert immer auch andere Personen, so dass der Verlust des Gesichts nicht nur den „Übeltäter“ betrifft, sondern auch wie die anderen involvierten Personen darauf reagieren.

In einem interkulturellen Training Japan lernt man, sich gezielt auf solche Situationen vorzubereiten. Gerade auch Kritik und Lob sind diplomatisch zu handhaben, denn in einer kollektiven Kultur kommt es auf die Gruppe, nicht auf den Einzelnen an.

Ein interkulturelles Training Japan trainiert ebenfalls, welche Verhandlungstaktiken erfolgversprechend angewendet werden können. Werden in Europa oder Amerika bei Konflikten oft Schuldzuweisungen gemacht, werden diese bei Japanern eher wenig bewirken. Ein drohender Gesichtsverlust hingegen wird das gewünschte Ergebnis erzielen, wobei man sehr vorsichtig mit dieser Taktik sein sollte, denn man sieht sich immer zwei Mal im Leben. Gleichzeitig wird ein interkulturelles Training Japan auch deutsche Manager darauf vorbereiten, dass Entscheidungsprozesse mitunter länger dauern, da ein Gruppenkonsens wichtig ist, aber Zeit erfordert.

Letztlich wird ein interkulturelles Training Japan auch wertvolle Hinweise für die Motivation von Mitarbeitern geben. Steht die Gruppe im Vordergrund, kann Lob und Belohnung für einen Einzelnen die Harmonie stören, es kann sogar Gesichtsverlust bedeuten. Anreize, die der gesamten Gruppe dienen, entfalten hingegen eine weit größere Wirkung.

Quelle: openPR

geschrieben von: sascha am: 26.09.2013
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