Wie hängen Talent und Erfolg zusammen?

boxen-boxer-thaiboxer-thaiboxing (2)Im Kampfsport gibt es einige, die es weit gebracht haben und noch mehr, denen kein Erfolg beschieden war. Braucht es Talent, eine natürliche Veranlagung, um voran zu kommen? Oder was sind die Faktoren, die einen voran bringen?

Ich habe schon viele Schüler gesehen, die ein geradezu beneidenswertes Talent mitgebracht haben. Sie begannen mit dem Kampfsporttraining und stiegen schnell im Rang auf. Doch diesem kometenhaften Aufstieg folgte ein rascher Fall. Ebenso schnell wie sie kamen gingen sie auch wieder.

Andere wiederum, die im Training überhaupt nicht so recht voran kamen, die sich alles hart erarbeiten mussten, denen nichts in den Schoß viel, sie sind heute noch dabei und sind heute bereits weiter gekommen, als sie sich selbst jemals zu träumen gewagt hätten.

Das Talent, eine natürliche Veranlagung kann es also nicht sein, was die Menschen voranbringt. Bruce Lee sagte einmal „Alles Erlernte ist letztlich eine erworbene Fähigkeit.“ Talent ist auch eine Fähigkeit, aber ein angeborene Fähigkeit. Das Problem ist nur: Wer seine Fähigkeiten, seine Talente nicht nutzt, der vergeudet sie letztlich.

Viele wissen das, was sie besitzen einfach nicht zu schätzen. Sie schauen in die Ferne und suchen nach ihrem Glück anstatt von dem Gebrauch zu machen, was ihnen gegeben ist.

„Reich ist, wer sich mit dem bescheidet, was er hat,“ sagt Lao-Tse. In diesen einfachen Worten steckt sehr viel Wahrheit.

Man braucht nicht nach Dingen zu streben, die man ohnehin nie erreichen wird. Was nutzt es denn, sich darüber sein Gehirn zu zermartern, dass man den Spagat nicht schafft oder jene Sprungtechnik einfach nicht ausführen kann. Als ob es jene Einzeltechniken wären, die die gesamte Kampfkunst definieren … Man darf niemals den Blick für das große Ganze verlieren und noch viel weniger darf man wegen solcher Nebensächlichkeiten aufgeben.

Die meisten der großen Leistungen in der Geschichte der Menschheit sind von Menschen erbracht worden, die über keinerlei besonderes Talent verfügten. Sie hatten zwar kein Talent, dafür aber ein Vision.

Wir brauchen Visionen, um unsere Träume zu verwirklichen. Die Visionen sind es, die uns antreiben und uns erlauben, Großes zu vollbringen, wenn man nur sein Ziel nicht aus den Augen verliert und es beharrlich verfolgt.

Man braucht kein Talent um Erfolg zu haben. Man braucht nur ein Ziel und den festen Willen dieses Ziel zu erreichen. Ist das selbst gesetzte Ziel erreicht, sollte man sich aber keinesfalls selbstzufrieden zurücklehnen, sondern sich vielmehr sofort nach neuen Zielen aufmachen.

In diesem Sinne immer daran denken: Nach der Prüfung ist vor der Prüfung.

geschrieben von: sascha am: 24.07.2013
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Kommentare

Talent ist eine Lüge-Leider gehöre ich zu den Menschen die in vielen Bereichen untalentiert sind. Manchmal wenn ich für die Schule lernte vorallem Mathematik ,Physik ,Chemie und die anderen damals sich in Discos oder weiß der Fuchs wo herumtrieben ,fand ich das ziehmlich traurig. Jedoch denen schien alles zu zufliegen und ich mußte mir die Noten hart erarbeiten. Sicher sicherte mir mein Fleiß das Lob der Lehrer zu, doch Blaustrümpfe sind nun mal einsame Menschen.Ok nicht mehr in der anderen Klasse da hat man mir sogar geholfen.
Jedoch sehe ich mich der gleichen Situration jetzt im Training gegenüber andere zwitschern an mir mit ihren bunten gürteln vorbei . Sehr Frustrierend für mich ist das ein Blaugurt nur 4 Monate vor der nächsten Prüfung kommt und Trainiert zur Prüfung antritt und Besteht wohingegen ich, von der letzten Prüfung bis zur nächsten mich bemühe durchzugehen, zu trainieren und ich komm nicht vorwärts. Ist doch Gemein….
Es gibt Zeiten da kann ich bei sowas nicht mal mehr etwas positives daran finden.
Jedoch Zitier ich gern mal aus den Newsletter von Danny Adams:
„Die meisten Menschen überschätzen das Wort Talent!
Fast alle wahren Könner auf
einem Gebiet haben sich das hart erkämpfen müssen. Und
was alle gemeinsam haben:
Sie haben Fehler gemacht!
Fehler machen zu können und dazu offen zu stehen, ist eine
der wichtigsten Fähigkeiten erfolgreicher und glücklicher
Menschen. Denn wir lernen eben alle am meisten, indem wir
es erst mal etwas verbocken und falsch machen.“ Natürlich motiviert mich dies nur indirekt weiter zu machen, jedoch jede Mühe wird belohnt, manchmal dauert es länger halt bis sich die ersehnten Erfolge einstellen. Für mich ist jedoch ein Vereinskamarad, er ist etwas älter an Jahren ,dieses Jahr hat er es geschafft trotz körperlicher Einschränkungen seinen 1 Dan Abzulegen, ein Wegweiser in die Zukunft mit dem Training weiter zu machen und nicht auf zugeben..
Ich hab zwar noch in bissel bis dahin jedoch der Tag wird kommen, dann wird sich die Mühe gelohnt haben.
Egal ob dann 12 oder 17 Jahre vergangen sind.
Das Wort Vorbild lass ich mal weg, ich hatte nie Vorbilder und fange nun nicht an mir welche zu suchen, denn Vorbilder sind Menschen die auf ein Podest gestellt werden ohne diese zu fragen ob sie auf diesem Podest stehen wollen.
Daher die Wortwahl Wegweiser.

Ich will mal kurz die Zeit aufgreifen … Da kommt einer vier Monate vor der Prüfung, trainiert und besteht … Ja, das ist frustrierend. Aber was haben vier Monate mit der Prüfung zu tun?

Es ist doch völlig egal ob ich mich drei Monate oder drei Jahre auf eine Prüfung vorbereite. Nicht die Zeitdauer ist entscheidend, sondern das Wie.

Ich als Außenstehende kann nicht beurteilen, wie intensiv sich der Blaugurt, der „nur“ vier Monate trainiert hat, wirklich vorbereitet hat.
War er in den vier Monaten jeweils einmal die Woche beim Training? Oder dreimal?
Hat er zu Hause auch noch trainiert? Wieviel hat er zu Hause trainiert?
Noch viel wichtiger: Wie intensiv hat denn wirklich trainiert? Hat er nur „mitgemacht“ oder ist er immer an seine Grenzen und darüber hinaus gegangen?
Und hat er sich richtig trainiert? Eine Übung oder Technik, die falsch ausgeführt wird, kann noch so oft wiederholt werden: Sie ist und bleibt falsch und wird natürlich auch durch fortgesetztes Üben der falschen Technik nicht besser.

Es ist bei entsprechend intensivem Trainingspensum überhaupt kein Problem, innerhalb von zwei Jahren den ersten Dan zu erreichen. Doch bin ich dazu auch wirklich bereit? Beachte ich die Übungsanweisungen meiner Lehrer? Bin ich bereit, Opfer zu bringen, um voranzukommen? Bin ich Willens, hart zu trainieren und notfalls auch Schmerzen zu ertragen?

Man sollte sich strikt davor hüten einzig auf reine Äußerlichkeiten wie beispielsweise die Zeitdauer, die jemand dabei ist, zu achten. Die Zeit sagt gar nichts. Man kann die Zeit mit intensivem Üben aber auch mit bloßem „Mitmachen“ zubringen, ja selbst durch seltenes Training vertun … Der Möglichkeiten gibt es viele.

Talent gibt es aus meiner Sicht nicht wirklich. Sicher fällt es dem einen leichter, dem anderen schwerer. Erfolg – egal wo – ist aber letzten Endes immer das Ergebnis harter Arbeit. Oder wie Sensei Tanaka sagt: „Der Weg zum Erfolg kennt keine Abkürzung, nur den Schweiß und die Schmerzen.“

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