Wie trainiere ich meine Sprung Kick Koordination?

boxen-boxer-kickboxer-kickboxingIch schaffe es einfach nicht im richtigen Moment zu springen und dann wiederum im richtigen Moment zu kicken. Ich kicke also nicht wenn ich am höchsten Punkt bin. Wie kann ich das trainieren?

Für Sprungkicks sind mehrere Punkte wichtig,

Wenn du bisher deinen Kick immer zu spät ausfuhrst, so kann dies verschiedene Ursachen haben, die aber nur durch eines zu beseitigen sind: durch unablässiges Üben und Feilen an der Technik.

Mögliche Hauptursachen für Schwierigkeiten mit Sprungkicks sind:
– mangelnde Beherrschung der Grundform
– mangelnde Koordination
– mangelnde Kratt
– unzureichende Sprunghöhe
– unzureichende Schnelligkeit

Zunächst ist die Frage, ob du den Kick überhaupt schon beherrscht. Wenn der Kick im Stand schon nicht funktioniert, dann klappt er im Sprung schon gleich gar nicht. Alle Kicks müssen zunächst im Stand beherrscht werden, bevor man den Kick im Sprung ausführen kann.

Bevor man dann tatsächlich zum Sprung übergeht, wird der Kick zunächst in seine einzelnen Phasen zerlegt, die ebenfalls getrennt trainiert werden. Dabei wird der Sprung zunächst weggelassen bzw. nur angedeutet. In der Endphase kann dann auch ein kleiner Sprung als Abschluss hinzukommen, um die einzelnen Bewegungsabläufe besser aufeinander abzustimmen.

Wenn es dann zum Sprung selbst kommt, also dem Verbinden der einzelnen Elemente des Kicks, ist neben der Koordinationsfähigkeit vor allem auch Sprungkraft gefragt. Wir über unzureichende Sprungkraft verfügt, sollte so lange daran arbeiten, bis diese in ausreichendem Maße vorhanden ist, bevor der Kick auch wirklich eingesetzt wird.

Aus einem tiefen Stand heraus springt es sich übrigens am besten. Was auf keinen Fall zum Sprung gehört ist eine Schwungbewegung vor dem Sprung. Ganz gleich ob diese nun aus einem Absenken des Körperschwerpunkts vor dem Sprung oder einem Anlauf oder wie auch sonst immer bestehen mag. Vorbereitende Bewegungen machen es dem Gegner leicht, die nächste Technik zu erkennen und entsprechend zu reagieren.

Für den Sprung selbst muss man ein Gefühl entwickeln. An der höchsten Stelle des Sprungs befindet sich der Körper zunächst für einen kurzen Augenblick wie in einer Art Schwebezustand, bevor er dann der Gravitation folgend wieder zum Boden zurückkehrt. Genau in diesem Moment muss die Technik ausgeführt werden. Dabei ist es egal, ob der Sprungkick mit einer Bewegung zum Ziel verbunden ist oder einfach nur ein Sprung nach oben mit Kick ausgeführt wird.

Im Allgemeinen gilt immer: vom Einfachen zum Schweren. Wenn man gleich bei der Endform, also dem Sprung selbst, anfängt, so wird das Ergebnis oft nicht zufriedenstellend ausfallen. Auch in der Schule war nicht zuerst der Aufsatz in Deutsch dran, sondern zunächst hieß es bauchtanzen lernen, schreiben üben, Grammatik pauken, Rechtschreibung einprägen, am Ausdruck arbeiten, Aufbau von Aufsätzen lernen … Erst dann kam ganz am Ende der freie Aufsatz. Das ist auch im Kampfsport nicht anders.

geschrieben von: sascha am: 20.10.2013
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