Wundermittel Vitamin C, wofür der menschliche Organismus die nützliche Substanz braucht

Bunte Mischung aus vielen verschiedenen Sorten von ObstDas populäre Vitamin C ist eine der nützlichsten Substanzen in unserer Nahrung. Die Wirkungen sind vielseitig positiv auf unsere Gesundheit weswegen viele Menschen vitaminreiche Nahrungsmittel oder entsprechende Präparate zu sich nehmen. Wie viel des Wundermittels ist gesund und kann Vitamin C auch überdosiert werden?

Vitamin C ist eine essentielle Substanz, welche wir über die Nahrung aufnehmen und die in unserem Körper vielseitige Wirkungen entfaltet. So fängt das Vitamin vor allem freie Radikale ab und dient so der Zellgesundheit. Freie Radikale sind Stoffwechselendprodukte, das heißt, Sie sind die unerwünschte Nebenwirkung einer Reaktion im Körper und extrem bindungsfreudig. Ohne Radikalfänger verbinden sich diese negativen Produkte mit allem, was gerade in der Nähe ist und führen so zu unerwünschten Folgen.

Vitamin C ist so ein Radikalfänger und bindet diese Stoffe, welche beispielsweise beim Rauchen entstehen und verhindert so, dass Zellen, Enzyme oder andere körpereigene Strukturen negativ manipuliert werden. Weiterhin tötet das Vitamin Mikroorganismen und andere Schädlinge wie Bakterien, Pilze und Viren im Körper ab und hilft so, das Immunsystem zu stärken. So sind Personen, welche regelmäßig entsprechend vitaminreiche Kost verzehren resistenter gegenüber Krankheiten und haben ebenfalls eine kürzere Rekonvaleszenz. Das Vitamin C dient auch als Katalysator bei verschiedenen Stoffwechselprozessen und beschleunigt diese. So ist es an der Bildung von Kollagen, einem wichtigen Strukturbaustein und bei der Steroidsynthese beteiligt. Zusätzlich steigert es auch die Aufnahme von Eisen im Körper und hilft außerdem bei der Entgiftung und Ausscheidung von Giftstoffen, die den Körper belasten.

Anhand der vielen positiven Wirkungen von Vitamin C wird eine tägliche Dosis von mindestens 100mg durch die DGE empfohlen. Einige Experten geben aber noch höhere Werte an, da die schützende Wirkung vor Krankheiten wohl erst ab einem Wert von etwa 200mg eintritt. Schwierig sind solche Angaben immer, da die Körpergröße des Konsumenten völlig außer Acht gelassen wird. 2g können für ein Kind schon zu viel sein und 1g für einen großen, schweren erwachsenen Mann zu wenig. Da das Vitamin aber wasserlöslich ist kann eine Überdosierung durch die Nahrung kaum erfolgen, denn was nicht gebraucht wird verlässt den Körper wieder über den Harn. Früher war auch der Mensch in der Lage das elementare Vitamin selbst zu produzieren, aber durch die Ernährungsgewohnheiten und dem kontinuierlichen Angebot über die Nahrung haben wir die Fähigkeit verloren. Tiere und Pflanzen sind auch heute noch in der Lage Vitamin C herzustellen. Wir sind auf Quellen wie Paprika, Kartoffeln, Blumen- und Rotkohl, Spinat, Wirsing, Feldsalat, Tomaten, Brokkoli, Petersilie, Sauerkraut, Hagebutten, Sanddorn, schwarze Johannisbeeren, Zitrusfrüchte, Kiwis, Erdbeeren und Äpfel angewiesen. Deswegen auch die Empfehlung täglich mehrere Portionen Obst und Gemüse zu verzehren. Es gibt also keinen Grund, Vitaminpräparate zusätzlich zur Nahrung zu verzehren.

Überdosierungen sind meist die Folge von künstlichen Vitaminquellen. So wird Vitamin C in der Industrie auch als Ascorbinsäure hergestellt und vielen Nahrungsmitteln beigemengt. Allerdings handelt es sich nur um einen ähnlichen Stoff, da die Substanz dem Vitamin nur in der äußeren Struktur gleicht. Wie bereits erwähnt erfolgt die Ausscheidung über die Niere. Hier können vor allem Nierensteine vermehrt auftreten. Eine Studie an der Universität von Minnesota konnte nachweisen, dass die synthetische Form des Vitamins bei älteren Diabetikern das Herzinfarktrisiko sogar verdoppelte. In Pennsylvania fand man heraus, dass radikale Oxidationsprozesse begünstig wurden und so die DNA geschädigt werden konnte. Auch kann die Eisenaufnahme durch Vitamin C verbessert werden und dies sogar bis auf ein toxisches Niveau, denn auch Eisen führt in hohen Dosierungen zu freien Radikalen. Weiterhin steht die künstliche Ascorbinsäure im Verdacht, auch in der Darmflora die nützlichen Mikroorganismen abzutöten.

Versuchen Sie daher Ihren täglichen Vitaminbedarf über die Lebensmittel abzudecken. Unsere Lebensmittel liefern dafür ausreichend Inhaltsstoffe bei guter Variation. So sind teure Zusatzstoffe unnötig und Sie müssen kein Risiko von negativen Begleiterscheinungen eingehen. Vor allem frische und unverarbeitete Lebensmittel sind klar zu bevorzugen. Achten Sie einfach auf die Inhaltsstoffe, denn Ascorbinsäure wird sehr häufig als Konservierungsmittel eingesetzt. Bei frischen Produkten können Sie aber darauf verzichten. Ihr Körper wird es Ihnen danken.

Quelle: openPR

geschrieben von: sascha am: 1.03.2015
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