Zähne erhalten mit moderner Wurzelbehandlung

visiting dentist„Mit einer modernen Wurzelbehandlung können die meisten Zähne heute erhalten werden,“ so Olga Bleckmann, Zahnärztin in Berlin-Neukölln und spezialisiert auf Endodontie. Wenn eine entzündete Zahnwurzel fachgerecht saniert wird, liegt die Erfolgsrate der Behandlung bei bis zu 95 %. Der Erfolg hängt entscheidend davon ab, ob alle Wurzelkanäle gefunden, vollständig gereinigt und bakteriendicht verschlossen werden.

Eine Wurzelbehandlung ist heute dank wirksamer Betäubung schmerzfrei. Zunächst stellt Endodontie-Expertin Olga Bleckmann mit Hilfe eines digitalen Röntgengerätes eine genaue Diagnose. Anschließend bespricht sie mit dem Patienten ausführlich die Behandlungsmöglichkeiten. Wichtig bei der Behandlung ist, dass das infizierte Gewebe im Inneren des Zahnes vollständig entfernt wird. Dazu misst die Zahnärztin vor der Behandlung die Wurzelkanäle elektronisch aus. Mit Hilfe des hoch auflösenden Dental-Mikroskops und von digitalen Röntgenbildern wird sichergestellt, dass auch alle Wurzelkanäle gefunden werden. Der erkrankte Zahn wird während der Behandlung vor Bakterien und Speichel geschützt. Dazu wird ein elastisches Tuch– ein sogenanntes Kofferdam– um ihn gespannt. Mit hochflexiblen Instrumenten aus einem Nickel-Titan-Material können dann auch stark gekrümmte Wurzelkanäle vollständig gereinigt werden. Anschließend werden die Wurzelkanäle desinfiziert und mit einem besonderen Füllmaterial bakteriendicht verschlossen.
Der Zahn erhält dann als Abschluß z.B. ein Keramik-Onlay, eine Teilkrone oder eine Krone.

Studien belegen, dass durch eine fachgerechte Endodontie-Behandlung die Infektion im Zahn beseitigt ist. Ein Zahn mit sanierter Wurzel kann daher genauso lange erhalten bleiben wie andere Zähne– im Idealfall ein Leben lang. Auch Zähne, die bei einer früheren Behandlung nicht vollständig saniert wurden und bei denen es daher zu einer erneuten Infektion gekommen ist, können gerettet werden. Dazu wird eine sogenannte „Wurzelfüllungsrevision“ durchgeführt, d.h. das Wurzelkanalsystem wird in einer Wiederholungsbehandlung vollständig von infiziertem Material befreit und dann fachgerecht verfüllt.

In einigen Fällen sitzt der Entzündungsherd direkt an der Wurzelspitze oder erstreckt sich bis in den Kieferknochen hinein. Abhilfe schafft hier die Entfernung der entzündeten Wurzelspitze, die sogenannte Wurzelspitzenresektion, abgekürzt WSR. Dabei hat eine endodontische Wurzelspitzenresektion unter dem OP-Mikroskop deutliche Vorteile gegenüber einer herkömmlichen kieferchirurgischen Behandlung. So entsteht etwa bei der mikroskop-gestützten Operation nur eine wenige Millimeter große Öffnung im Kieferknochen, die schneller verheilen kann. Außerdem kann die Zahnwurzel besonders exakt präpariert werden, so dass mehr intakte Zahnsubstanz verbleibt.

Für solche modernen Wurzelbehandlungen werden eine aufwändige Technik und umfangreiche Erfahrungen benötigt. Nur Praxen mit Endodontie-Schwerpunkt verfügen über diese Ausstattung, wie z.B. ein Operationsmikroskop mit bis zu 21-facher optischer Vergrößerung. Patienten können deshalb für eine Wurzelbehandlung zu einem Spezialisten überwiesen werden und anschließend die Behandlung bei ihrem Zahnarzt fortsetzen.

Quelle: openPR

geschrieben von: marco am: 10.02.2014
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Kategorien: Gesund und Fit
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