Zähneputzen mit dem Bewusstsein für das Ganze

zahn-zahnersatz-zahnarztDie Deutschen schneiden bei der Pflege ihrer Zähne im internationalen Vergleich gut ab! Das hat eine Erhebung des Marktforschungsinstitutes IPSOS ergeben. Danach putzen über 70 Prozent der Bundesbürger zweimal täglich und mehr die Zähne. Damit werden sie nur von den Italienern übertrumpft, die beim Zähneputzen mit 86 Prozent Spitzenreiter sind. Bei den Franzosen, Iren und Engländern sieht es nicht so gut aus: Hier benutzen über 25 Prozent der Bürger nur einmal täglich und seltener eine Zahnbürste.

Zahnzwischenräume besonders empfindlich

Aber auch dort, wo die Grundreinigung Spitze ist, sind die Zahnzwischenräume immer noch ein Stiefkind der Pflege. Nur ein Viertel der Deutschen kümmert sich täglich um diesen für Zahn – und Zahnfleischprobleme so anfälligen Bereich. Das Ergebnis, in den Zahnzwischenräumen sitzende Speisereste und Beläge, verursacht Mundgeruch, Karies, Zahnfleischbluten bis hin zur Parodontitis.

Viele Hilfsmittel fast unbekannt

Experten bemängeln, dass die optimale Mundhygiene als Voraussetzung für Gesundheit und Lebensqualität noch nicht völlig ins Bewusstsein der Bevölkerung gedrungen ist. Vielfach auch aus Unkenntnis um all die Hilfsmittel, die es rund um die Mundhygiene gibt. „Besonders deutlich wird das, wenn wir die professionelle Zahnreinigung durchführen. Viele Patienten wissen nicht, wie sie mit Zahnseide, Zwischenraumbürsten und Co umgehen sollen. Wir erklären und zeigen das daher sehr genau und individuell.“ meint die Hamburger Zahnärztin und Heilpraktikerin Dr. Angela Zimmer.

Einfache und wirksame Zahnzwischenraum- Reinigung

Für die Zahnzwischenräume empfiehlt Dr. Angela Zimmer Zahnseide und Interdentalbürsten. Zahnseide gibt es in Natur, flauschig oder gewachst. Sind die Zahnzwischenräume sehr eng, ist die gewachste Seide die Beste. Für die Reinigung wird ein etwa 50 Zentimeter langer Faden um zwei Finger gewickelt, gespannt und mit vorsichtiger Hin- und Her Bewegung in den Zwischenraum geschoben. Durch mehrmaliges Auf und Ab, auch unter den Zahnfleischrand, werden Beläge sehr gut entfernt. Bei der Frage, welche Interdentalbürste die Richtige ist, hilft der Zahnarzt oder die Dentalhygienikerin gerne und zeigt auch den manchmal etwas schwierigen Gebrauch. Mundduschen entfernen Beläge nicht so gut und sollten daher nur ergänzend und vor allem nach der Reinigung verwendet werden.

Glaubenssache Fluorid oder Bio

Bei Zahnpasten hat Stiftung Warentest einige der preiswerten Produkte mit „sehr gut“ bewertet im Gegensatz zu den Bioprodukten. Das liegt daran, dass im Test dem Fluoridgehalt hohe Priorität eingeräumt wurde. Biozahnpasten enthalten kein oder kaum Fluorid sondern setzen auf pflanzliche Wirkstoffe. Aber wenn es um den dauerhaften Fluoridgebrauch geht, scheiden sich die Geister. Vor allem Naturheilkundler bezweifeln den Effekt des Körper belastenden Fluorids während der kurzen Einwirkzeit des Putzens. Nach ihrer Meinung ist die pflanzliche Kombination mit der richtigen Lebensweise, Pflege und Ernährung genauso wirksam. Fluorid Befürworter halten entgegen, dass die in Zahnpasten enthaltenen Mengen an Fluorid schwach dosiert und daher harmlos sind. Einigkeit unter allen Experten besteht dahingehend, vom Gebrauch aufhellender Zahnpasten abzuraten. Sie enthalten Schmirgelstoffe, die den Zähnen mehr schaden als nutzen.

Quelle: openPR

geschrieben von: sascha am: 29.07.2013
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