Zerstört der Wohlstand unsere Gesundheit?

krankDer heutige Lebensstil ermöglicht es, Bewegung weitestgehend zu vermeiden. Außerdem gibt es mehr zu Essen als genug. Die logischen Folgen sind Gewichtszunahme und Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Aber das ist erst der Anfang.

Aus vielen Studien ist bekannt, dass Bewegung vor Herzinfarkt, Schlaganfall, Tumorerkrankung, Osteoporose und Rückenschmerzen schützt. Sogar Depressionen und Alzheimer treten bei regelmäßiger Bewegung seltener auf. Allerdings muss man ab dem mittleren Alter auch vorsichtig mit dem Sport sein.
Nach Meinung von Dr. Kade Davison (Gesundheitswissenschaften an der Universität in Adelaide) haben die meisten Menschen im mittleren Alter bereits leichte Veränderungen an den Gefäßen. Somit hätten sich in den Arterien Verhärtungen oder Beläge gebildet, die beim Workout zu Problemen führen.

Tatsächlich würden Herz-Attacken beim Sport siebenmal häufiger auftreten, als in Ruhe. Bedeutet das aber, Sport ist Mord? Sollte man lieber auf den Sport verzichten?

Auf keinen Fall! Bewegung ist wichtig. Wer sich regelmäßig bewegt ist fitter, erkrankt seltener an schweren Krankheiten und wirkt sogar jünger. Die Gesundheitsorganisation WHO hat als Mindestvorgabe 150 Minuten gemäßigte Aktivität und Bewegung pro Woche oder 75 Minuten intensive Aktivität festgelegt. Insgesamt sollte die Dauer der Aktivität ungefähr zehn Minuten am Stück betragen.

Zsuszanna Jakab (WHO-Regionaldirektorin für Europa) forderte bei der Bekämpfung der Adipositas-Epidemie die gleiche Entschlossenheit wie im Kampf gegen Tabak. Dies zeigt sicherlich an, welchen Umfang die Problematik des Übergewichtes in Europa erreicht hat.

Aber nicht nur falsche Essgewohnheiten trugen zum rasanten Anstieg von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Krebs bei. Laut der Weltgesundheitsorganisation trägt auch mangelnde Bewegung zu diesen Erkrankungen bei und damit letzten Endes zu einer erhöhten Sterblichkeit oder Mortalität. Regelmäßige Bewegung schont sowohl Herz als auch den Kreislauf. Darüber hinaus wird durch Ausdauertraining das
Immunsystem gestärkt, Stresshormone werden abgebaut und die Fettverbrennung wird verbessert.

Aufwärmen

In kaltem Zustand sind Muskeln ein recht sprödes Gewebe. In diesem Zustand können Kraftübungen zu Muskelkater oder sogar Muskelzerrungen verursachen. Sorgfältiges Aufwärmen bringt die Muskeln auf Betriebstemperatur. Man sollte nicht dem Fehler unterliegen, eine hohe Außentemperatur sorge auch gleichzeitig für eine ausreichende Temperatur der Muskeln oder des Körpers. Auch wenn es regelrecht heiß ist, müssen die Muskeln dennoch durch Bewegung auf Temperatur gebracht werden. Denn nur Bewegung bereitet durch Kontraktion die Muskeln auf das anstehende Training vor.

Stretching

Für eine ausreichende Beweglichkeit ist Dehnen sehr wichtig. Dabei vermeidet man heutzutage nach neuesten Erkenntnissen das so genannte Wippen, um die Dehnung immer weiter zu erzwingen. Anstatt zu Wippen dehnt man die gewünschte Körperstelle soweit es geht, es sollte auf jeden Fall ein deutliches Ziehen zu spüren sein. Dann verharrt man für etwa 10 Sekunden in dieser Position.

Quelle: openPR

geschrieben von: marco am: 11.03.2014
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